Sckell hatte den aus großen rechteckigen Beeten bestehenden Küchengarten beim unteren Einfahrtstor angelegt und dort ein großes Glashaus für die Ananas- und Blumentreiberei errichtet. Dieser „Tempel der Flora“ brauchte den Vergleich mit dem Glashaus im (Alten) Botanischen Garten in der Maxvorstadt nicht zu scheuen. Die Pflege der ungewöhnlich reichhaltigen Kulturen seltener exotischer Gewächse, Obst- und Gemüsesorten oblag dem Gärtner Jakob Seimel und dem Blumengärtner Joseph Zinker. 1865 bestand diese Partie noch. Die 1838 an Herzog Max Joseph in Bayern verkaufte Anlage ist bezeichnet als „Herzoglicher bayerischer Hofgarten“. | Quelle: Franz Schiermeier: Stadtatlas München. Karten und Modelle von 1570 bis heute, hg. Münchner Stadtmuseum, Stadtarchiv München, München 2003, S. 107.
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Franz Schiermeier: Stadtatlas München. Karten und Modelle von 1570 bis heute, hg. Münchner Stadtmuseum, Stadtarchiv München, München 2003, S. 107.