
Die Geschichte des Alten Israelitischen Friedhofs umfasst seit seiner Erbauung im Jahr 1816 mittlerweile über 200 Jahre. Dieser Friedhof hat beide Weltkriege überlebt.
Auf der 2,5 Hektar großen Gesamtfläche des Friedhofs befinden sich etwa 6000 Gräber. Obwohl der Friedhof seit 1907 geschlossen ist, finden dort heute noch in seltenen Fällen und nur bei bereits bestehenden Familiengräbern Begräbnisse statt. Diese Regelung ermöglichte es auch, dass Opfer des Holocaust auf dem alten Israelitischen Friedhof begraben wurden.
In der Zeit vor seiner Schließung wurde der Friedhof in den Jahren 1854, 1871 und 1881 erweitert. Nach jeder Erweiterung erhielt der Friedhof eine neue Backsteinmauer. Nachdem eine erneute Erweiterung aus Platzgründen nicht mehr möglich war, wurde der Alte Israelitische Friedhof mit der Eröffnung des Neuen Israelitischen Friedhofs in Alte Heide-Hirschau geschlossen. Das Haupttor des Friedhofs wurde seit seiner Schließung nicht mehr geöffnet. Der Friedhof ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, das Betreten für Angehörige ist jedoch über einen Seiteneingang möglich.
Bilder


