P-Seminar des Klenze-Gymnasiums
Schülerinnen und Schüler des Klenze-Gymnasiums haben im Rahmen ihres Projektseminars 14 Münchner Orte erkundet und beschrieben: von der bekannten Orten wie der Theresienwiese und der Isarphilharmonie zu weniger bekannten wie dem Alten Israelitischen Friedhof und dem Bayerischen Landesamt für Steuern in der Maxvorstadt. Die Tour führt vom Süden der Stadt durch mehrere Stadtteile und Epochen hindurch und beleuchtet Orte der Erinnerung, der Kultur und des Alltags.
Das Bahnbetriebswerk Thalkirchen
Zwischen Dampf und Strom
Das Betriebswerk Thalkirchen war lange Herzstück der Isartalbahn. Gegründet 1891, erlebte es den Übergang von Dampf- zu Elektroantrieb und ist als Bauensemble im ins 21. Jahrhundert weiterhin sichtbar und erzählt viel über die Geschichte der Münchner Lokalbahn.
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Das Siemenshochhaus
Ein Hochhaus mit Blick in die Zukunft
Das Siemens-Hochhaus an der Baierbrunner Straße in München-Obersendling verweist wie der Name der nahegelegenen S-Bahn-Station auf die Verbindung des Ortes im Münchner Süden mit der Firma Siemens. Errichtet in den frühen 1960er-Jahren, gehörte es lange Zeit zu den höchsten Bürogebäuden Münchens und diente als Wahrzeichen des ehemaligen Siemens-Industriegeländes. Derzeit symbolisiert der 75 Meter…
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Die Grundschule an der Boschetsrieder Straße
Ein Jahrhundert Bildungsgeschichte in München
Die Grundschule an der Boschetsrieder Straße gehört seit über hundert Jahren zum festen Bild des Münchner Südens. Das Gebäude wurde zwischen 1902 und 1904 nach Plänen des städtischen Baurats Robert Rehlen errichtet und am 11. April 1904 eröffnet. Damals wuchs der Stadtteil rasant, weil sich im Thalkirchner Oberfeld neue Fabriken ansiedelten und viele Familien zuzogen.
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Der Westpark
Ein Park, der Kultur und Kunst vereint
Heutzutage wird der Westpark als Ort zum Entspannen genutzt. Er bietet aber weitaus mehr, denn er verbindet Gartenkultur und Kunst anderer Länder und war Schauplatz der Internationalen Gartenbau-Ausstellung (IGA) 1983.
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Die Isarphilharmonie
Münchens neuer Konzertsaal
Mit der Isarphilharmonie bekam München im Jahr 2021 einen neuen, modernen Konzertsaal, der schnell internationale Aufmerksamkeit auf sich zog. In überraschend kurzer Zeit entstand ein Gebäude, das vor allem durch seine hervorragende Akustik und seine klare, moderne Gestaltung überzeugt. Als Teil des Kulturzentrums Gasteig HP8 hat sich die Isarphilharmonie inzwischen fest im kulturellen Leben der…
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Die Münchner Großmarkthalle
Frischemarkt in Sendling
Seit mehr als 100 Jahren erwerben Großhändler, Einzelhändler und Gastronomen frisches Gemüse, regionale oder exotische Früchte, verschiedenste Blumen aus ganz Europa und diverse Backwaren am Großmarkt in München Sendling. Seit 1912 sind die Verkaufshallen beinahe jede Woche geöffnet und versorgen täglich zehntausende aus München und Umgebung. Aufgrund des ständigen Wachstums der Stadt verliert die…
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Die Alte Utting
Ein Ausflugsschiff als Bar über den Dächern Münchens
Die Alte Utting ist ein ehemaliges Passagierschiff, das heute als Bar und Veranstaltungsort in München genutzt wird. Sie steht nicht im Wasser, sondern auf einer Brücke im Stadtteil Sendling. Damit gehört sie zu den ungewöhnlichsten Treffpunkten der Stadt.
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Die Theresienwiese
Vom königlichen Hochzeitsgeschenk zur Weltbühne
Aus der Hochzeit von Kronprinz Ludwig I. (1768–1868) und Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen (1792–1854) sowie einem Pferderennen zu ihren Ehren am 17. Oktober 1810 entwickelte sich das größte Volksfest der Welt. Heute ist die berühmte Wiese, die nach der Prinzessin benannt wurde, weit mehr als nur eine Eventfläche: Sie symbolisiert den historischen Wandel von einem einst unbedeutenden…
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Das Deutsche Verkehrsmuseum München
Von der Messehalle zum Museum
Am Bavariapark entwarf der Architekt Wilhelm Bertsch vor mehr als 100 Jahren die drei Messehallen, die seit 2003 das neue Deutsche Verkehrsmuseum beherbergen. Hier findet man die Geschichte der Mobilität aus Deutschland der letzten Jahre.
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Die Kirche St. Anton
Neuromanische Pfarrkirche in der Isarvorstadt
Die Pfarrkirche St. Anton prägt seit dem späten 19. Jahrhundert die Münchner Isarvorstadt. Als Antwort auf das starke Bevölkerungswachstum errichtet, verbindet sie neuromanische Architektur mit der spirituellen Tradition der Kapuziner. Bis heute bildet sie einen zentralen religiösen und kulturellen Bezugspunkt im Viertel.
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Das Bayerische Landesamt für Steuern
Ein Bauwerk zwischen Raub, Macht und Nachnutzung
In der Münchner Maxvorstadt finden sich bis heute Bauwerke, die aus der Zeit des Nationalsozialismus stammen. Der Verwaltungsbau in der Sophienstraße 6 gehört zu diesen historischen Gebäuden. Seine Geschichte zeigt den Wandel der Nutzung eines staatlichen Gebäudes des NS-Regimes bis in die Gegenwart.
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