Innenansicht des Konzertsaals im Odeon, nach dem Umbau 1905/06
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Die an antike Tempel erinnernde Raumform und das Dekor verliehen dem Saal einen festlichen Glanz: Säulen und Halbrund mit goldgelbem und hellgrauem Stuckmarmor, teilvergoldete Säulenkapitelle und Stuckverzierungen, Flächen in intensiven Farbtönen (wie die in pompejanischem Rot ausgemalten Nischen) sowie die prächtige Kassettendecke mit bunten Ornamenten und Fresken zierten den Raum. Nachträglich eingebaut wurden die feste Bühne, Messingleuchter, Bestuhlung und Orgel (erstmals 1864 zentral auf dem Podium, 1905 ersetzt durch die Orgel auf der Galerie). | Erstellt von: Rehse & Co, Photographische Kunstanstalt | Quelle: Stadtarchiv München, FS-PK-STB-09770