Auktion „Kunstwerke aus dem Besitz der Staatlichen Museen Berlin“ am 1. und 2. Juni 1937

Die Versteigerung von über 700 Kunstwerken aus dem Besitz der Staatlichen Museen Berlin war ein gesellschaftliches Ereignis in München. Museumsleute, Sammler:innen und Kunsthändler:innen verfolgten die Versteigerung im großen Saal im Böhler-Palais. Wie man hier sieht, trug ein Mitarbeiter die Objekte während der Auktion durch die Reihen der potentiellen Käufer:innen. Im Hintergrund ist links ein Bildnis des Lord Elliock von Henry Raeburn (Lot 716) zu sehen, in der Mitte ein Martyrium des Hl. Sebastian von Giannicola di Paolo (Lot 669) und rechts das großformatige Porträt der Gräfin Arundell von Anthonis van Dyck (Lot 684). Die Identifizierung der Teilnehmer:innen an der Versteigerung hat begonnen, wird aber noch geraume Zeit in Anspruch nehmen. Hinweise werden gerne entgegengenommen! | Erstellt von: Kurt Huhle | Quelle: Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Photothek/Archiv, Archiv Kunsthandlung Julius Böhler