Im Mai 1864 berief König Ludwig II. den Komponisten Richard Wagner nach München. Die finanzielle und persönliche Gunst, die er dem „Meister“ zukommen ließ, erregten schon früh Neid bei den Münchnern und Missfallen im Kabinett. In einer aufgeheizten Stimmung wurde der König schließlich gezwungen, den Komponisten aus der Stadt zu weisen. Es war ein Eklat, den man in München schon bald bereute: Wagner ließ sich in Bayreuth nieder und gründete dort seine Festspiele, die der Stadt Ruhm und klingelnde Kassen brachten. | Erstellt von: Franz Hanfstaengl | Quelle: Münchner Stadtmuseum, Sammlung Fotografie, Inv. Nr. FM-85/101.72, Sammlung Online Münchner Stadtmuseum - Franz Hanfstaengl, Richard Wagner, 1855 | Rechte: CC BY-SA 4.0