Mahnmal zum Gedenken an die Opfer der Euthanasie während der NS-Zeit.

Das Mahnmal von Josef Gollwitzer (1917–2006) wurde am 18. Januar 1990 zum 50. Jahrestag des ersten Abtransports von PatientInnen in die Tötungsanstalt Grafeneck eingeweiht.
Die als Zeichen der Dauerhaftigkeit in Bronze gegossene „Wunde“ darf niemals zuheilen. Der darunterliegende Findling zeigt ein Pentagramm, das verschiedene Bedeutungen hat. Als Zeichen des Menschen erinnert es an den „Vitruvianischen Menschen“ von Leonardo da Vinci. Im Mittelalter galt es auch als Zauber- und Abwehrzeichen gegen Dämonen und als Bannzeichen gegen das Böse.
Die Inschrift lautet „Zum Gedenken an die Opfer der Euthanasie während des NS Regimes - Uns allen zur Mahnung“.
| Erstellt von: Ulrike Kirchner