Granatscheibenfibel aus Grab 244 von Aubing

Klein und doch ganz groß: Diese „Granatscheibenfibel“ aus dem 6. Jahrhundert diente als schmückender Gewandverschluss. Bei dem Exemplar aus einem Frauengrab handelt es sich mit einem Durchmesser von nur 1,6 cm zwar um das bisher kleinste in Bayern bekannte, es wurde jedoch mit dem zweitgrößten bisher im bayerischen Frühmittelalter bekannten Granat versehen. Dass der Stein aus Indien importiert wurde, belegt die umfangreichen Fernhandelsbeziehungen der Baiuvaren. | Erstellt von: M. Eberlein | Quelle: Archäologische Staatssammlung München | Rechte: vorbehalten