Glanz aus Byzanz? Aus einem Frauengrab des 6. Jahrhunderts stammt diese farbenfrohe Kette aus 35 Glasperlen, welche mit drei Anhängern aus Gold versehen ist. Es handelt sich bei diesen jedoch mitnichten um echte Münzen, sondern um Abdrücke in dünnem Goldblech, für die ein Geldstück mit dem Bild des byzantinischen Kaisers Justinian (527–565 n. Chr.) als „Kopiervorlage“ diente. Es ist davon auszugehen, dass die frühesten Baiuvaren sich noch auf römische Traditionslinien beriefen und sich mit entsprechender Symbolik schmückten. | Erstellt von: M. Eberlein | Quelle: Archäologische Staatssammlung München | Rechte: vorbehalten