Wilhelm Wyl, ein Zeitgenosse und Freund Lenbachs, beschrieb den Garten mit folgenden Worten: „Da spielt das Sonnenlicht mit den Reizen einer Venus des alten Sansovino, Blumen ranken sich von den Kapitälen alter Säulen herab, die einst jahrhundertelang in Trient gestanden, eine gewaltige, in Venedig erworbene, sehr wahrscheinlich antike Marmorschale schmeichelt dem Auge mit ihren herrlichen Linien, und dann, das große Preisstück der ganzen Zauberei, klare Gewässer treiben ihr Spiel mit den Figuren und in den Schalen einer geradezu prachtvollen, in Vicenza erworbenen Fontäne, welche allein um sich ein gutes Stück italienischer Atmosphäre erzeugt.“ (Wyl 1904, S. 157) | Erstellt von: Bruckmann | Quelle: Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Photothek/Archiv, ZI-BAB-27-Arch-047 | Rechte: vorbehalten
Creator
Bruckmann
Source
Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Photothek/Archiv, ZI-BAB-27-Arch-047
Rights
vorbehalten
"Blick zum Atelierbau und zu den Propyläen, 1905" wird angezeigt in: Der Lenbachgarten