München war als „Hauptstadt der Bewegung“ und Sitz der NSDAP im Zweiten Weltkrieg ein Hauptziel der alliierten Luftangriffe. Durch die Nähe zum Hauptbahnhof wie zum Elektrizitätswerk an der Thalkirchner Straße wurde der Friedhof bei mehreren Bombenangriffen getroffen. In Folge dessen wurden weite Teile der architektonischen Anlage und viele Grabmäler zerstört. 1949 kam es zu einer umfassenden Trümmerbeseitigungsaktion und zu einem systematischen Wiederaufbau der Anlage unter der Leitung des Münchner Architekten Hans Döllgast, der diese Rolle auch bei vielen anderen wichtigen öffentlichen Bauten, etwa der Alten Pinakothek und der Glyptothek, übernommen hatte. | Quelle: Claudia Denk und John Ziesemer: Kunst und Memoria. Der Alte Südliche Friedhof in München, Berlin 2014, S. 24.
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Claudia Denk und John Ziesemer: Kunst und Memoria. Der Alte Südliche Friedhof in München, Berlin 2014, S. 24.
"Blick auf die kriegszerstörten Alten und Neuen Arkaden, 1949" wird angezeigt in: Der Alte Südliche Friedhof