Eduard Schidermayr: Idealansicht des neuen Campo Santo, 1848

Die Idealansicht von Eduard Schidermayr zeigt, dass der großflächige Friedhof bestens für eine neue sepulkrale „Monumentomanie“ (Denk, Ziesemer 2013, S. 131) geeignet war. Die Möglichkeiten der Grabgestaltung waren hierarchisch geregelt und reichten von einfachen, kleinformatigen Reihengrabmälern in zweitrangiger Platzierung bis zu aufwendigen Wandstelen unter den Arkaden. | Quelle: Claudia Denk und John Ziesemer: Kunst und Memoria. Der Alte Südliche Friedhof in München, Berlin 2014, S. 131.