König Maximilian I. Joseph gründet das königlich bayerische Allgemeine Reichsarchiv, 21. April 1812

In dem 1806 erarbeiteten Vorschlag zur Errichtung eines „baierischen Universal-Reichsarchives für die gesamte königliche Provinzen“ nahm der Archivar Franz Joseph Samet wesentliche Punkte der Konzeption von 1812 vorweg. Insbesondere vertrat er den Gedanken eines zentralen Auslesearchivs. Das Geheime Landesarchiv wurde zur Grundlage des Allgemeinen Reichsarchivs, dem alle im Königreich Bayern noch bestehenden Archive als Abteilungen angegliedert wurden; auch die neu hinzugekommenen Landesteile wurden integriert. Diese Struktur ermöglichte die Zentralisierung von Urkunden und Literalien im Reichsarchiv und förderte die „Ausplünderung“ der regionalen Archive. | Collage: Johannes Moosdiele-Hitzler | Quelle: Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Fotowerkstatt | Rechte: vorbehalten