Atelier von Eduard Grützner, um 1902

"Daß ich immer und immer wieder Pfaffen male, daran trage ich die Schuld nur zum kleineren Theile. Bei jeder Ausstellung fast heißt es: ‚Aber Pfaffen müssen’s sein oder wenigstens einige davon darunter sein!‘ Male ich etwas anderes, sagen die Leute: ‚es ist kein echter Grützner.‘ Was ist da zu thun?!" So schrieb Grützner in einem Brief im Jahre 1894 (Zylla, Grützner, Eduard von – Kulturstiftung). Obwohl Grützner vor allem für seine Bilder trinkender Mönche bekannt ist, gibt es in seinem Oeuvre viele Theaterszenen, Landschaften oder Stillleben. | Quelle: Fritz von Ostini: Grützner, Bielefeld und Leipzig 1902, S.107.