Postamt, erste Planung 1930 und Ausführung 1933

Der Gebäudekomplex, für welchen eine Gesamtbausumme von 1,8 Millionen Reichsmark veranschlagt wurde, besteht aus einer Anlage aus höheren Gebäuden zum Wohnen und einem Gebäude der Post, welches frei dazwischen entwickelt werden sollte. Der Platz sollte durch eine feste Begrenzung nach Süden eingefasst und auf die doppelte Größe der ursprünglichen Fläche ausgedehnt werden; nach Westen sollte er von einem siebengeschossigen Hochhaus abgeschlossen werden. Diesem Plan Vorhoelzers wurde allerdings nicht stattgegeben – sei es aufgrund von persönlichen Diskrepanzen zwischen unterschiedlichen Ämtern oder dem Unwillen der Stadt München, die auf traditionelle Bebauung setzend keine hohen Gebäude im Stadtraum erlauben wollte. | Quelle: Florian Aicher und Uwe Drepper: Robert Vorhoelzer – ein Architektenleben. Die klassische Moderne der Post, Ausst.-Kat. München/Frankfurt a. M., München 1990, S. 78.