Der Englische Garten
Der Englische Garten
„Der Volksgarten ist […] die vernünftigste, wohltätigste, und lehrreichste Gymnastische Schule für Geist und Körper.“
Seit weit über 200 Jahren bewährt sich der weltberühmte Englische Garten in jenen wesentlichen Anliegen und Eigenschaften, die seiner Entstehung als „Volksgarten“ zugrunde lagen:
die gesellschaftspolitische Vision eines friedlichen und toleranten Umgangs der Menschen miteinander
der…
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Der Eingang des Englischen Gartens
„Hier ist des Volkes wahrer Himmel, / Zufrieden jauchzet groß und klein: / Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!“
„Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!“ Im ersten Teil des „Faust“ beschreibt Johann Wolfgang von Goethe 1808 mit dem Osterspaziergang eine damals noch neue Erfahrung: ein Aufatmen, ein Gefühl der Befreiung und der Gemeinsamkeit, das sich einstellte, wenn man die Enge der dicht bebauten Stadt hinter sich ließ. Dies galt auch für die Bewohnerinnen und Bewohner der Residenzstadt…
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„Rumfords Monument“ im Englischen Garten
Das früheste bayerische Denkmal für den amerikanischen Philanthropen und Reformer Bayerns
Schon zu seinen Lebzeiten, im Jahr 1796, stifteten dankbare Mitmenschen dem Naturwissenschaftler, Erfinder und Menschenfreund Benjamin Thompson (1753–1814, ab 1792 Graf Rumford) dieses Monument, das der Bildhauer Franz Jakob Schwanthaler (1760–1820) entwarf und ausführte. Es ist knapp fünf Meter hoch und besteht aus einem Sockel aus Kalkstein, über dem sich eine Giebelarchitektur aus…
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Der Große Wasserfall im Englischen Garten
„Weit eher ein Werk der Natur, als der Kunst“
Der Große Wasserfall – nicht zu verwechseln mit der Eisbachwelle! – gehört zu dem 1807 im sogenannten „Plan B“ vorgelegten Konzept des Hofgarten-Intendanten Friedrich Ludwig von Sckell (1750–1823, 1808 geadelt) für die Weiterentwicklung des Englischen Gartens.
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Der Monopteros im Englischen Garten
Point de vue, Belvedere, Gedenkmonument
Der Monopteros zieht die Blicke auf sich, wenn man den Englischen Garten vom Hofgarten her betritt. Der auf einem eigens konstruierten Hügel über drei monumentalen Stufen errichtete Rundtempel entstand in den 1830er-Jahren. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich der Englische Garten zu einem beliebten Ziel für die Promenade entwickelt. Der von ionischen Säulen getragene elegante Rundtempel bietet auch…
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Der „Rumfordsaal“
Im Hirschangerwald ließ Benjamin Thompson (1753–1814, ab 1792 Graf Rumford), Minister des Kurfürsten Carl Theodor und Initiator des Englischen Gartens, 1791 ein imposantes klassizistisches Gebäude errichten. Der Englische Garten war durch seine Gründer ausdrücklich nicht einem Schloss oder…
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Der Kleinhesseloher See im Englischen Garten
„Ein malerisches Bild“
Als „malerisches Bild“ konzipierte der Hofgarten-Intendant Friedrich Ludwig von Sckell (1750–1823, 1808 geadelt) künstliche Seen in Gärten, so wie im Englischen Garten und im Nymphenburger Schlossgarten.
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Das Werneck-Denkmal am Kleinhesseloher See
1797 wurde dem Infanterie-Oberst Reinhard Freiherr von Werneck (1757–1842) die Aufsicht über den Englischen Garten übertragen. Denn der leitende Hofgärtner Friedrich Ludwig von Sckell (1750–1823, 1808 geadelt) konnte sich bis zu seinem Amtsantritt als bayerischer Hofgarten-Intendant im Jahr…
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Das Sckell-Denkmal am Kleinhesseloher See
Monument für einen großen Gartenkünstler
Der Gartenkünstler Friedrich Ludwig von Sckell (1750–1823, 1808 geadelt) legte 1789 den „Anfang und ersten Entwurf des Englischen Gartens“ vor. Der Hofgärtner gab damit der Münchner Stadtentwicklung ihren nachhaltigsten Impuls. Sckell war der bedeutendste deutsche Gartenkünstler seiner Generation.
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erstellt anlässlich des 38. Deutschen Kongresses für Kunstgeschichte