Residenzstadt München
München als Machtzentrum der Wittelsbacher: Diese Tour führt in jene Epoche, in der die Stadt Residenz und Bühne höfischer Pracht war. Architektur und Kunst zeugen bis heute von der Macht und dem Glanz der bayerischen Herrscher.
In der Altstadt befand sich bereits mit dem Alten Hof der erste Sitz der Wittelsbacher in München, später dann die Residenz. In ihrer unmittelbaren Umgebung liegen das Bayerische Hof- und Nationaltheater sowie die Theatinerkirche.
Vor den Toren der Stadt befindet sich Schloss Nymphenburg, die Sommerresidenz, mit ihren Parkbauten. Neben dem Hofgarten war die Residenz in den Jahren 1869–1871 zudem mit einem weiteren, heute fast vergessenen Garten ausgestattet …
Der Alte Hof
Die historischen Standorte des Bayerischen Hauptstaatsarchivs
Der Alte Hof wurde ab 1253 unter Herzog Ludwig dem Strengen (1229–1994, reg. 1253–1294) als erste Residenz der Wittelsbacher in München errichtet. Im Westtrakt (Pfisterstock) befand sich ab dem späten Mittelalter ein Briefgewölbe, in dem vor allem Urkunden lagerten. Die Bezeichnung leitet…
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Der Max-Joseph-Platz
Ein Platz für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt
Wer heute über den Max-Joseph-Platz schlendert, begegnet einem Raum, der seit Jahrhunderten im Wandel begriffen ist. Vom klösterlichen Ort der letzten Ruhe über die Bühne für den König des Volkes bis zur modernen Asphaltwiese und dem Rollrasen des Jahres 2025 spiegelt er die wechselvolle Geschichte Münchens wider.
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Das Bayerische Hof- und Nationaltheater
Ein Haus von und für die Münchnerinnen und Münchner
Die Begeisterung für die darstellenden Künste ist tief in der Geschichte Münchens verwurzelt. Kein Bauwerk verkörpert diese Tradition so eindrucksvoll wie das Nationaltheater am Max-Joseph-Platz. Dreimal neu errichtet und stets von den Bürgerinnen und Bürgern getragen, ist es bis heute ein Symbol für die kulturelle Identität der Stadt.
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Die Residenz
Der Zerstörung zuvorkommen – die fotografische „Notaufnahmeaktion“ 1944
Über 400 Jahre lang, von 1508 bis 1918, war die Münchner Residenz in der Altstadt Sitz der Wittelsbacher Herzöge, Kurfürsten und Könige von Bayern. Von einer spätmittelalterlichen Wasserburg entwickelte sie sich zu der prächtigen Schlossanlage, die noch heute mit ihrer prominenten Lage und vielfältigen Geschichte das Stadtbild Münchens prägt. Unter anderem dank des Engagements der…
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Der Wintergarten Ludwigs II.
Ein Zaubergarten über den Dächern von München
Wie später Schloss Neuschwanstein über dem Alpsee schwebte der Wintergarten Ludwigs II. auf dem Bau der Residenz über der bayerischen Hauptstadt. Der menschenscheue König ließ sich hier ein Refugium errichten, das ihm in einer orientalischen Traumwelt Schutz vor der anbrandenden Moderne bot.
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Die Theatinerkirche St. Kajetan und Adelheid
Ordens-, Hof- und Votivkirche vom kurfürstlichen Kinderwunsch zum Startschuss für den bayerischen Barock
„Man muss Mut zu prächtigen Dingen haben.“ Mit diesen Worten verteidigte der Kurfürst Ferdinand Maria die Ausmaße der Kirche, die seine Gemahlin Henriette Adelheid und er als Dank für die Geburt ihrer ersten beiden lang ersehnten Kinder dem Armut gelobenden Theatinerorden erbauten. So gab die ambitionierte Votivkirche tatsächlich den Anstoß für den nordalpinen und besonders den…
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Der Hofgartentempel
Auf dem Schnittpunkt der acht zentralen Wegeachsen steht im Zentrum des Hofgartens der 1615 von Heinrich Schön d. Ä. (unbekannt–1640) errichtete polygonale Hofgartentempel.
Die Auswahl der Abbildungen stammt aus dem Fundus der rund 25.000 München-Fotos der Photothek des Zentralinstituts für…
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Die Pagodenburg im Schlosspark Nymphenburg
China-Mode am barocken Hofe und architektonisches Vorbild
Die Pagodenburg ist eine der vier Parkburgen in der Schlossanlage Nymphenburg. 1716 bis 1719 im Auftrag Kurfürst Max Emanuels von Bayern (1662–1726) durch Joseph Effner (1687–1745) errichtet, weist ihr Name auf die im Inneren zu findenden Chinoiserien hin.
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erstellt anlässlich des 38. Deutschen Kongresses für Kunstgeschichte