Denk Mal Am Ort
Kennen Sie die Geschichte Ihres Hauses?
Im Rahmen der Aktion „Denk Mal Am Ort“ werden die Geschichten von Verfolgten der NS-Diktatur an authentischen Orten wieder lebendig. Die deutschlandweite Initiative findet derzeit in Berlin, Coburg, Frankfurt am Main, Hamburg und München statt.
Engagierte Bürger*innen öffnen dabei schon seit 2016 ihre Wohnungstüren und erzählen gemeinsam mit den Nachkommen aus aller Welt von den Verfolgungs-und Fluchtgeschichten der früheren Bewohner*innen.
Am 26. und 27. April 2025 finden die Erinnerungen vor Ort in München statt. Mehr Informationen und Programm unter https://denkmalamort.de
Das Antiquariat Jacques Rosenthal
Ein „Global Player“ des Buchhandels in der Münchner Maxvorstadt
Das imposante Haus in der Brienner Straße 26 (früher 47) wurde 1911 im Auftrag des Münchner Antiquars Jacques Rosenthal (1854–1937) errichtet. Mit diesem Neubau etablierte er sein 1895 gegründetes Antiquariat gezielt im neuen Zentrum des Münchner Kunsthandels. Die Brienner Straße hatte sich…
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Die Seestraße 8
Das Wohnhaus des Kunsthändlers Max Michels
Das denkmalgeschützte Jugendstilgebäude wurde nach Plänen von Paul Böhmer für Adelheid Furtwängler (1863–1944), die Witwe des bekannten Archäologen Adolf Furtwängler (1853–1907) errichtet. Nach dem Tod Ihres Mannes verkaufte sie das gemeinsame Haus in der Maria-Josepha-Straße 8 an den amerikanischen Bankier, Philanthropen und Kunstsammler James Loeb (1867–1933). Von dem…
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Das Kunst- und Einrichtungshaus L. Bernheimer
„Unerhörte Kühnheit“ am Lenbachplatz: „eine neue Ära im Münchener Geschäftshausbau“*
Der imposante Bau am Lenbachplatz 3 (früher Maximiliansplatz) barg für fast ein Jahrhundert Werk und Wirken des Unternehmens L. Bernheimer. In dem 1890 und 1910 fertiggestellten Wohn- und Geschäftshaus von Friedrich von Thiersch und Martin Dülfer präsentierte sich die Firma als Kunsthandlung und Einrichtungshaus des gehobenen Bürgertums in modernem Ausstellungsgebäude. Mit der stilistischen…
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Die Galerie Heinemann
Münchener Kunsthandlung und Ausstellungshaus mit internationaler Strahlkraft
Ein Höhepunkt in der Geschichte der Galerie Heinemann war die Fertigstellung ihres imposanten Galeriegebäudes im Jahre 1904. Für Entwurf und Ausführung hatte die Kunsthändlerfamilie den renommierten Architekten Emanuel von Seidl (1856–1919) gewonnen. Mit dem noch am Lenbachplatz bestehenden Gebäude – bei dem heute allerdings nichts mehr an seine ursprüngliche Funktion erinnert – schuf…
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Die Mauerkircherstraße 13
Wohnung der Familie Jordan
Das im Jahr 1910 vom Architekten Max Neumann errichtete Jugendstil-Mietshaus war nicht nur zwischen 1910 und 1914 das Zuhause von Thomas und Katia Mann, sondern diente von 1925 bis 1940 auch der im Nationalsozialismus als jüdisch verfolgten Kunsthändlerfamilie Jordan als Wohnsitz.
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Die Stolpersteine beim Ägyptischen Museum
Gedenken und erinnern
Insgesamt zehn Stolpersteine wurden bisher auf dem Gelände des Staatlichen Museums Ägyptischer Kunst verlegt und erinnern an die vertriebenen und entrechteten jüdischen Bewohnerinnen und Bewohner der Häuser Arcisstraße 28 und 32.
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Eine Kooperation mit DenkMalAmOrt München