Aquarell von Ludwig Huber, 1884 (links) – Ausschnitt der Front an der Pettenbeckstraße, ohne Datum (rechts)

Der Turm des mittelalterlichen Stadttores, an dessen Stelle sich heute das Ruffinihaus befindet, trug im Laufe der Jahrhunderte verschiedene Namen. Ursprünglich wurde er als „Blauententurm“ (Zeichnung links) erbaut. Schließlich jedoch prägten die Besitzer die weit verbreiteten Bezeichnungen „Püttrich-“ bzw. „Ruffiniturm“. Im Jahr 1808 wurde der Turm im Rahmen der Straßenverbreiterung abgebrochen. Eine Darstellung des ehemaligen Stadttorturms an der Front der Pettenbeckstraße erinnert jedoch noch heute an die stadtgeschichtliche Bedeutung des Standorts. Auch sein früherer Name lebt bis heute in den Ruffinihäusern weiter. | Quelle: Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Photothek/Archiv, 194405 (links) – Hans Bössl: Gabriel von Seidl, Oberbayerisches Archiv 88 (1966) (rechts) | Rechte: vorbehalten