Ein einzigartiger Quellenbestand zu den Transaktionen der Galerie Helbing sind von Mitarbeiter*innen der Galerie Helbing annotierte Exemplare der Auktionskataloge. Etwa 1.100 solche sogenannten Handexemplare sind der Forschung bekannt. Sie enthalten Informationen zum Kund*innenkreis der Galerie Helbing, zu außerhalb des Katalogs versteigerten Objekten und erzielten Preisen. Damit sind sie exzeptionell bedeutende Quellen für die Erforschung des Kunstmarktes im 20. Jahrhundert, die Provenienzen von Objekten und die Geschäftspraktiken eines der bedeutendsten Auktionshäuser des Deutschen Reichs. Die Handexemplare wurden in einem 2021/22 laufenden Projekt des ZI und der Universitätsbibliothek Heidelberg digitalisiert und wissenschaftlich erschlossen. | Quelle: Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Photothek/Archiv | Rechte: vorbehalten
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Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Photothek/Archiv