Nicht alle Bronzestatuen, die demontiert wurden, fielen tatsächlich dem Schmelzofen zum Opfer. Am 30. Juli 1955 berichtet die Süddeutsche Zeitung von der Rückkehr der Statue Prinzregent Luitpolds in den Münchner Justizpalast. Sie war ein Jahr zuvor auf dem Gelände der Norddeutschen Affinerie in Hamburg entdeckt worden. Die Affinerie war eine der größten Sammelstellen für Glocken und Denkmäler, die dort zur kriegsbedingten Metallverwertung bzw. Verhüttung gelagert wurden. Nach der geglückten Rückkehr wurde Luitpolds Statue wieder an ihrem angestammten Platz auf der Brüstung in der Zentralhalle des Justizpalastes aufgestellt. | Erstellt von: Richard Huber | Datum: 2008 | Quelle: Wikimedia Commons | Rechte: CC BY-SA 3.0