1813 legte Sckell dem Grafen Montgelas einen kolorierten Plan für eine erste Erweiterung des Landschaftsgartens nach Norden hin vor, der ab Frühjahr 1814 ausgeführt wurde. Kurz zuvor war im Zuge der Isar-Begradigung auch am östlichen Ufer ein Damm angelegt worden, der die Anlage schützte: eine Voraussetzung für die Erweiterung. Der in Sckells Auftrag vom Zeichner der Hofgarten-Intendanz Dionysius Zischl gezeichnete, nicht erhaltene Plan lag dem britischen Gartenexperten John Claudius Loudon (1783–1843) vor, der 1828 München besuchte. Seine Kopie des Plans publizierte er 1833. Eine Ungenauigkeit ist zu vermerken: Ziffer d bezeichnet nicht „the river Iser“, sondern den Verlauf der heutigen Montgelasstraße. Der von Loudon publizierte Plan Sckells zeigt einen in geruhsamen Schwüngen an der Gartengrenze verlaufenden Belt Walk (Gürtelweg) und eine dichte Gestaltung der Isaraue mit Clumps (Gehölzgruppen). Die Anlage zeichnete sich durch eine in Münchner Gärten vor Sckell unbekannte Sortenvielfalt der Gehölze und blühenden Sträucher aus. | Quelle: John Claudius Loudon: The Gardener’s Magazine 1833, S. 395, fig. 106. | Rechte: Public Domain