„Rumfords Monument“ wurde 1796 an einem der beiden Hauptwege errichtet, die vom Haupteingang des Englischen Gartens beim Hofgarten her in die Anlage hineinführten. Dieser am äußeren Rand des Gartens verlaufende Belt Walk (Gürtelweg) überquerte den Köglmühlbach, passierte den „Eleven-Garten“, der für Reitübungen des militärischen Nachwuchses genutzt wurde, und eine Wiese. Dieses für Sckell so typische Wiesental gibt es nicht mehr, seit hier 1933–1937 das „Haus der Deutschen Kunst“ errichtet wurde. Der Hofgarten-Intendant kritisierte in seiner „Denkschrift“ zum Englischen Garten 1807 die Aufstellung des Rumford-Denkmals. Er schlug eine Kulissenpflanzung mit Gehölzen vor, um es im Blick der Vorbeigehenden hervorzuheben. Heute führt das Monument für den frühen sozialutopischen Reformer, einen der „Väter“ des berühmten Volksgartens, – zu Unrecht! – ein Schattendasein. | Quelle: Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Photothek/Sammlungen, ZI-BAB-28-Arch-180a | Rechte: vorbehalten
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Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Photothek/Sammlungen, ZI-BAB-28-Arch-180a
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"Johann Carl Schleich nach Max von Rickauer, Der Englische Garten bey München, Kupferstich, 1806, Detail" wird angezeigt in: „Rumfords Monument“ im Englischen Garten