Ansicht der „Münchner Küche“, Blick aus dem Wohnzimmer in die Kochnische

Bei der Entwicklung neuer Küchensysteme wurde versucht, auf Basis von Studien über die Arbeitsweise von Hausfrauen eine Küche zu konzipieren, welche es diesen erlauben sollte, den Raum und ihre eigene Zeit „smart“ zu nutzen.
In den Anfangsjahren wurden von den Architekt:innen immer wieder Besucher:innengruppen unangekündigt (!) durch die Wohnungen geführt, wobei die Bewohner:innen angehalten wurden, sich natürlich zu verhalten.
Anhand eines realen Alltags sollte die erfolgreiche Rationalisierung der Wohnräume demonstriert werden. Solche unangekündigten Besuche waren laut Mietvertrag Voraussetzung für ein Mietverhältnis. | Quelle: Florian Aicher und Uwe Drepper: Robert Vorhoelzer – ein Architektenleben. Die klassische Moderne der Post, Ausst.-Kat. München/Frankfurt a. M., München 1990, S. 248.