Gregor Erharts „Maria Magdalena“, aufgenommen von Johannes Felbermeyer im Münchner Central Collecting Point, 1946

Siegfried Lämmle verkaufte die Skulptur der Heiligen Maria Magdalena, besser bekannt als die „Belle Allemande“, im Jahr 1902 über den Antiquitätenhändler Godefroy Brauer (1857–1923) an den Louvre. Hermann Göring (1893–1946) erwarb sie 1944 im Rahmen einer Tauschaktion. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs beschlagnahmten die Alliierten die Sammlung Görings und brachten sie in den Münchner Central Collecting Point. Dort wurde die „Belle Allemande“ unter der Münchner Nummer 6666 inventarisiert, fotografiert und schließlich nach Paris zurückgegeben. | Quelle: Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Photothek/Sammlungen, ZI-2029-05-00-101011 | Rechte: vorbehalten