Mein Vorfahr Emil Emanuel Kurt Rosenthal war der älteste Sohn des Justizrats Wilhelm Rosenthal und Lisette Rosenthal, geb. Billmann. Als 17- bis 19-Jähriger kämpfte er für das Deutsche Reich im Ersten Weltkrieg und wurde schwer verwundet; beide Beine mussten amputiert werden. Nach dem Krieg arbeitete er für die Münchner Lichtspielkunst AG (EMELKA). 1922 fungierte er als Produktionsmanager der Filmadaption von Lessings „Nathan der Weise“. Der als Jude geborene und 1917 protestantisch getaufte Emil Rosenthal wurde später Opfer der Verfolgung durch die Nationalsozialisten. Er wurde 1942 nach Theresienstadt deportiert und starb dort am 3. Februar 1944. | Quelle: Stadtarchiv München, KKD-3447 | Rechte: PDM 1.0