Justizrat Dr. Wilhelm Rosenthal (1870–1933), Aufsichtsratsvorsitzender der Münchner Lichtspielkunst AG, genannt EMELKA. (Fotografie um 1919)

Die Historikerin Christa Elferich, ehem. Archivarin des Münchner Vereins für Fraueninteressen, hat die Biografie meines Vorfahren, der einst wie seine Frau Lisette, geb. Billmann, Mitglied im Verein war, recherchiert. Wie sie herausfand, war Wilhelm Rosenthal neben seiner Arbeit als Rechtsanwalt durch verschiedenste Aktivitäten – darunter die Mitgründung der Münchener Lichtspielkunst AG (EMELKA) – zu einer zentralen Figur des Münchner Kulturlebens geworden. Nach der Machtübernahme durch die NSDAP verlor er bereits 1933 seine Anwaltszulassung, wogegen er aber erfolgreich klagte. Die Aufregung darüber mag zu seinem frühen Tod im gleichen Jahr beigetragen haben. | Quelle: Emelka, in: Das Land Bayern. Seine kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung für das Reich, München 1927, S. 366. | Rechte: vorbehalten