Grab mit Waffenbeigabe

Den Toten wurde im frühen Mittelalter ein Teil ihres persönlichen Besitzes mit ins Grab gegeben. Bei einigen Männern war es vor allem ihre Bewaffnung. Dem Verstorbenen auf dem Bild haben die Hinterbliebenen beispielsweise sein Schwert (Spatha) und ein vielseitig einsetzbares Hiebmesser (Sax) beigegeben. Aber auch Speere, Pfeile, Äxte oder Schilde tauchen in frühmittelalterlichen Gräbern regelmäßig auf. | Quelle: Hermann Dannheimer: Das baiuwarische Reihengräberfeld von Aubing, Stadt München, Stuttgart 1998, Taf. 93,7.