Das skulpturale Gartenprogramm mit Statuen, Büsten sowie Hermen sollte sich auf die griechische und römische Antike sowie die italienische Renaissance beziehen und zeugt von Lenbachs Bildungsanspruch und Kunstverständnis. So ist im Garten beispielsweise eine Kopie der römischen Skulptur „Knabe mit der Gans“, dessen Original noch heute in der Glyptothek ausgestellt wird, zu sehen. Auf der Terrasse des Wohnbaus befindet sich eine Schale, in der steinerne Meerestiere krabbeln. Dort, wo sich heutzutage der Brunnen mit der Bronzefigur „Herakles als Knabe“, gegossen von Ferdinand von Miller (1875–1929) im Jahr 1890, befindet, stand zu Lenbachs Zeiten eine Venusfigur. Das Dach wurde zudem bis zum Zweiten Weltkrieg von zwei Obelisken bekrönt.
| Erstellt von: F. Bruckmann | Quelle: Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Photothek/Archiv, ZI-BAB-27-Arch-051 | Rechte: vorbehalten
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F. Bruckmann
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Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Photothek/Archiv, ZI-BAB-27-Arch-051
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"Ansicht der Lenbachvilla, 1905" wird angezeigt in: Der Lenbachgarten