Die Ornamente sind reduziert auf geometrische Formen und und bedienen sich keines explizit historistischen Bezugs, wie häufig bei Gebäuden vom Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts. Im Lichthof des Gebäudes wurden die Farben Gelb, Grün und Grau verwendet. Im Inneren sind Blau, Rot und Braun zu finden. Es kann also von einer farblichen Steigerung hin zu den Innenräumen gesprochen werden. Die Kinder sollten (wohl) in einer Umgebung großwerden, die sie ästhetisch förderte, aber nicht überforderte. Die Gestaltung bedient sich folkloristischer Motive – für den Architekten Grässel war diese Formensprache, neben einer Förderung von traditionellen Bauweisen und -materialien, von besonderer Bedeutung. | Erstellt von: Rehse & Co. | Quelle: Stadtarchiv München, FS-HB-V-a-0285