Zentralhalle des Justizpalastes, zwischen 1955/1975

Der Nachkriegszustand zeigt sich im Inneren in reduzierter, schlichterer Formensprache ohne Stuckdekorationen. Der Fußboden aus Granit- und Terrazzoplatten, das Treppenhaus, die Brüstungen sowie die (Halb-)säulen verweisen dagegen auf den ursprünglichen Erbauungszustand. Heutzutage befinden sich das Bayerische Staatsministerium der Justiz und Teile des Landgerichts München I in dem Gebäude. Ein Gedenkraum erinnert an den Prozess gegen die Mitglieder der Weißen Rose im Jahr 1943.
| Erstellt von: A.F. Kersting | Quelle: Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Photothek, ZI-0951-02-00-494004 | Rechte: vorbehalten