Pfanni-Werke in der Grafinger Straße 6, um 1960

Bevor Werner Eckart die Pfanni-Werke gründete, hatten Vater Otto und Großvater Johannes Eckart seit 1868 eine Konservenfabrik am Jakobsplatz betrieben. Dort experimentierten sie unter anderem mit getrockneten Kartoffeln als Nahrung für die Front – von den Soldaten wurde das Gericht allerdings wenig geschätzt und als „Drahtverhau“ betitelt (zit. nach Knoll. 2015). Werner Eckart schaffte es, die Kartoffel zu seiner Haupteinnahmequelle zu machen. In den Pfanni-Werken wurden bis zu 1.000 Mitarbeiter:innen beschäftigt.

Die Kartoffeln wurden von lokalen Bauern zu den Werken gebracht; bis heute wird der Grundstock für kontrollierten Vertragsanbau von Kartoffeln aus den Regeln für die Pfanni-Kartoffelbauern gebildet. | Quelle: Stadtarchiv München, FS-STB-7901