Der Künstler Martin Mayer
Diese Tour versammelt einige von Martin Mayers Skulpturen in München.
Martin Mayer (1931–2022) wurde als Sohn pfälzischer Eltern in Berlin geboren. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam er im Alter von 15 Jahren nach München und studierte bis 1954 beim Bildhauer Theodor Georgii, zunächst als Privatschüler, dann an der Akademie der Bildenden Künste. Als Theodor Georgii 1952 den von seinem Lehrer und Schwiegervater Adolf von Hildebrand gestalteten, im Krieg beschädigten Wittelsbacher Brunnen restauriert, vertraut er Martin Mayer einige der Bildhauer-Arbeiten an. Der nimmt 1953 als jüngster Bildhauer an der Großen Kunstausstellung im Haus der Kunst teil. 1957 richtet er sein erstes Atelier in München ein.
Der "Sitzende Keiler"
Bronzeplastik von Martin Mayer in der Borstei
Alle kennen den Keiler vor dem Jagd- und Fischereimuseum, aber das Original ist in der Borstei zu finden
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Der "Sitzende Keiler" vor dem Jagd- und Fischereimuseum
Kopie einer Bronzeplastik von Martin Mayer
Alle kennen diesen Keiler in der Fußgängerzone, doch die wenigsten wissen, dass es sich um eine Kopie handelt. Das Original des "Sitzenden Keilers" steht in der Borstei.
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Die "Bukolika"
Die Kunst des Innehaltens
Am rechten Isarufer, unterhalb der Ludwigsbrücke, sitzt "Bukolika", eine 1984 von Martin Mayer modellierte, einen Meter hohe Bronzefigur. Unter einer Bukolika verstehen Literaten eine Form der Hirtendichtung, die das einfache, friedliche Leben auf dem Land als Idylle im Kontrast zur Stadt…
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Die "Olympia Triumphans"
Blickfängerin im Olympiapark
Die im Handstand auf einer Kugel balancierende Athletin wirkt so heiter, wie es die Olympischen Spiele 1972 ohne das Attentat gewesen wären.
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"Franziskus als Friedensbote"
Franz von Assisi vor der Franziskaner-Klosterkirche St. Anna
Martin Mayer gestaltet 1978/79 eine mehr als zweieinhalb Meter hohe Bronzestatue des Franz von Assisi, die vor dem Postscheckamt (heute: "Isarpost" und "Isarklinikum") in der Sonnenstraße enthüllt wird. Als die Post die Immobilie verkauft, schenkt der neue Eigentümer das Kunstwerk 2008 den…
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Der "Kugelnde Bär"
Martin Mayers lustigste Figur im öffentlichen Raum
Tiere sind im Werk des Bildhauers Martin Mayer eher eine Ausnahme, aber nach einem kraftstrotzenden Keiler modelliert er auch einen verspielten Braunbären.
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Die "Schwimmerin"
Sie schlägt Wellen vor dem Ridlerbad
1976/77 modelliert Martin Mayer die Bronzefigur einer "Schwimmerin", die vor dem Hallenbad der Ridlerschule an der Geroltstraße im Westend enthüllt wird. Die Frau, die einen Badeanzug trägt und gerade die Bademütze aufsetzt, entspricht mit flachem Busen, breiten Hüften und prallen Oberschenkeln…
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Die Büste von Bernhard Borst
Martin Mayers Büste von Bernhard Borst
Mit der nach ihm benannten Borstei hat Bernhard Borst eine außergewöhnliche Siedlung gebaut.
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Der "Orpheus"
Eine der wenigen großen Männerfiguren von Martin Mayer
Der Dichter und Sänger Orpheus, bekannt aus der griechischen Mythologie, bekommt von Apollon, dem Gott der Musik, eine Lyra geschenkt. Damit begleitet Orpheus seinen Gesang und betört den Höllenhund Kerberos, als er in die Unterwelt hinabsteigt, um seine an einem Schlangenbiss gestorbene Frau…
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Die "Susanna"
Susanna im (Prinzregenten)bad
Der Titel der Bronzefigur, die 1983 auf der Großen Kunstausstellung im Haus der Kunst zu sehen war, spielt auf die biblische Geschichte eines sexuellen Übergriffs mächtiger Männer in der Bibel an
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Die "Kleine Schwimmerin" und die "Sich Ausziehende"
Zwei Kleinplastiken von Martin Mayer
Während sich die eine noch ihr Kleid über den Kopf zieht, schickt sich die andere Schwimmerin bereits an, ins Wasser zu springen.
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Die "Haarwaschende"
Eine der ersten große Frauenfigur von Martin Mayer
Nach einer Reihe von Kleinplastiken gestaltet Martin Mayer 1969 die erste seiner im öffentlichen Raum Münchens aufgestellten großen weiblichen Bronzestatuen: eine dralle Nackte mit langem Haarschopf. Die "Haarwaschende" findet 1972 ihren Platz als Brunnenfigur am südlichen Ende der Höltystraße in…
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