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  <title type="text">MunichArtToGo</title>
  <updated>2026-05-30T19:14:27+02:00</updated>
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    <title type="html"><![CDATA[Die Grundschule an der Boschetsrieder Straße: Ein Jahrhundert Bildungsgeschichte in München]]></title>
    <summary type="html"><![CDATA[<p><strong><em>Die Grundschule an der Boschetsrieder Straße gehört seit über hundert Jahren zum festen Bild des Münchner Südens. Das Gebäude wurde zwischen 1902 und 1904 nach Plänen des städtischen Baurats Robert Rehlen errichtet und am 11. April 1904 eröffnet. Damals wuchs der Stadtteil rasant, weil sich im Thalkirchner Oberfeld neue Fabriken ansiedelten und viele Familien zuzogen.</em></strong></p><img src="https://municharttogo.zikg.eu/files/fullsize/f9b29ca313aa6048434a01e543eb0c39.jpg" alt="Die Grundschule an der Boschetsrieder Straße" /><br/><p>Der Bau war für seine Zeit ungewöhnlich modern. Neben 29 Klassenzimmern gab es zwei Turnsäle, Werkstätten, eine Kindergartenstation und sogar ein eigenes Schulbrausebad. Die markante Fassade mit dem hohen Ziegeldach prägt das Erscheinungsbild bis heute. Im Ersten Weltkrieg wurde die Schule als Reservelazarett genutzt, im Zweiten Weltkrieg stark zweckentfremdet. So werden in dieser Zeit eine Möbelbergungsstätte sowie Feuerwehr, Sanitätstrupp, Entgiftungstrupp und ein Arbeitskommando im Schulhaus untergebracht. Nach 1945 fand man das Gebäude in schlechtem Zustand vor, doch der Unterricht begann bald wieder, da das Gebäude nicht zerstört worden war. In den Nachkriegsjahren platzte die Schule aus allen Nähten: Zeitweise lernten über 1000 Kinder dort, verteilt auf mehrere Schulen im selben Haus. Seit den 2000er Jahren wurde das Gebäude schrittweise modernisiert und digital ausgestattet. 2012 kamen Ganztagsklassen hinzu, und wegen steigender Schülerzahlen entstand eine Zweigstelle in der Baierbrunner Straße 61. Auch gesellschaftliche Herausforderungen wie der Aufnahme von Flüchtlingskindern oder die Corona-Pandemie bewältigte die Schule mit großer Flexibilität. Heute versteht sich die Grundschule an der Boschetsrieder Straße als lebendiger Lernort, der Digitalisierung, Gesundheit, Leseförderung und projektorientiertes Arbeiten miteinander verbindet.</p><p><em><strong><a href="https://municharttogo.zikg.eu/items/show/339">Für mehr (einschließlich 2 images) sehen Sie den Originalartikel</a></strong></em></p>]]></summary>
    <published>2026-04-28T14:11:32+02:00</published>
    <updated>2026-05-21T11:18:05+02:00</updated>
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      <name>Max Kreilinger</name>
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    <title type="html"><![CDATA[Die Kirche St. Anton : Neuromanische Pfarrkirche in der Isarvorstadt]]></title>
    <summary type="html"><![CDATA[<p><strong><em>Die Pfarrkirche St. Anton prägt seit dem späten 19. Jahrhundert die Münchner Isarvorstadt. Als Antwort auf das starke Bevölkerungswachstum errichtet, verbindet sie neuromanische Architektur mit der spirituellen Tradition der Kapuziner. Bis heute bildet sie einen zentralen religiösen und kulturellen Bezugspunkt im Viertel.</em></strong></p><img src="https://municharttogo.zikg.eu/files/fullsize/c531504c6aef7d4e852a7763d69d1f32.jpg" alt="In diesem Bild sieht man St. Anton von vorne " /><br/><p>St. Anton entstand zwischen 1893 und 1895 nach Plänen des Architekten Ludwig Marckert (1850-1904), der einen neuromanischen Stil wählte, der sich durch klare Formen, Rundbögen und eine markante Backsteinfassade auszeichnet. Die Kirche wurde für die Kapuziner errichtet, die seit der Gründung des Klosters St. Anton 1847 im Viertel krankenseelsorgerisch tätig waren und den steigenden Zustrom an Gläubigen nicht mehr in der Schmerzhaften Kapelle fassen konnten. Am 10. März 1895 wurde das Gotteshaus durch Erzbischof Antonius von Thoma geweiht. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Anlage schwer getroffen: mehrere Brandbomben beschädigten am 3. Oktober 1943 das Dach der Kirche und die große Hitze zerstörte sämtliche Fenster. Auch der Drittordenssaal brannte bis auf seine Umfassungsmauern nieder, und sowohl die Schmerzhafte Kapelle als auch Teile des Klosters wurden ebenfalls von Brandbomben getroffen. In den 1960er Jahren erfolgte im Zuge einer durch das II. Vatikanische Konzil angeregten liturgischen „Purifizierung“ eine umfassende Vereinfachung des Kirchenraums. Dabei wurden Altäre und zahlreiche dekorative Ausstattungen entfernt, darunter das Apsisgemälde und die Malereien des Hochschiffs. Als neues gestalterisches Element erhielten die Apsisfenster Glasmalereien des Künstlers Alfred Schöpffe (1917-1992). Ende der 1980er-Jahre wurden im Zuge einer umfassenden Renovierung farbige Bändermalereien an Wänden und Gewölbe angebracht, um an die frühere bunte Gestaltung der Kirche zu erinnern. Ende der 1990er-Jahre konnten zwei der Farbentwürfe der ursprünglichen Hochschiffmalereien von dem Wiener Maler Josef Kastner (1844-1923) mithilfe von 28.000 Mark Spenden erworben werden. Diese sind nun in einer Seitenkapelle zu besichtigen und zeigen Szenen aus dem Leben der Kirchenpatrone Antonius von Padua und Laurentius von Brindisi. Trotz dieser Eingriffe bewahrt St. Anton ihren historischen Charakter. Ihre Lage gegenüber dem Alten Südfriedhof und ihre enge Verbindung zum Kapuzinerkloster machen sie zu einem wichtigen spirituellen und stadtgeschichtlichen Ort.</p><p><em><strong><a href="https://municharttogo.zikg.eu/items/show/335">Für mehr (einschließlich 4 images) sehen Sie den Originalartikel</a></strong></em></p>]]></summary>
    <published>2026-04-21T15:53:25+02:00</published>
    <updated>2026-05-21T11:18:20+02:00</updated>
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      <name>Paul Pfalzgraf</name>
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    <title type="html"><![CDATA[Die Münchner Großmarkthalle : Frischemarkt in Sendling]]></title>
    <summary type="html"><![CDATA[<p><strong><em>Seit mehr als 100 Jahren erwerben Großhändler, Einzelhändler und Gastronomen frisches Gemüse, regionale oder exotische Früchte, verschiedenste Blumen aus ganz Europa und diverse Backwaren am Großmarkt in München Sendling. Seit 1912 sind die Verkaufshallen beinahe jede Woche geöffnet und versorgen täglich zehntausende aus München und Umgebung. Aufgrund des ständigen Wachstums der Stadt verliert die Großmarkthalle langsam an Relevanz, sie hat sich jedoch bereits als ein wichtiges Stück Münchner Stadtgeschichte etabliert.</em></strong></p><img src="https://municharttogo.zikg.eu/files/fullsize/477ca010e10d659c4a3a1957406bf129.jpg" alt="Postgebäude und Werkstätte der Großmarkthalle" /><br/><p>Bereits 1893 begann die Planung eines Großmarktes in München. Aufgrund des massiven Anstiegs an Südimporten musste neben dem Viktualienmarkt eine Ausweichmöglichkeit geschaffen werden. Der Architekt Richard Schachner, welcher in München bereits durch seine Klinikbauten überzeugte, leitete auch dieses Projekt. Zwischen 1909 und 1912 wurde dann eines der größten Münchner Eisenbetonbauprojekte seiner Zeit fertiggestellt. Zum Zeitpunkt der Eröffnung am 14. Februar 1912 gab es die Hallen 1 bis 5, das Direktionsgebäude, einen Dienstwohnungskomplex, die Gaststätte Großmarkthalle, die Poststelle und den Fruchthof, der sich jedoch nicht auf dem Hauptgrundstück befindet. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Großmarkthalle bei einem Luftangriff am 7. September 1943 schwer beschädigt. Lediglich Halle 1 blieb, ausgebrannt, bestehen. Ab 1950 wurden die zerstörten Gebäude wieder aufgebaut.  Heute gibt es noch 17 weitere Gebäude. Darunter sind die Hallen 10 und 23, welche zwar der <i>Großmarkthalle GMH</i> gehören und von ihr verwaltet werden, aber an einzelne Großhändler weitervermietet werden. Einige der Gebäude, die nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut wurden, basieren auf Entwürfen des Architekten Karl Meitinger. Die gesamte Grundstücksfläche beträgt circa 310.000 m², davon sind knapp 90.000 mit heute 30 Gebäuden bebaut. Außerdem sind die Außenmauern des Grundstücks teilweise für Graffiti und Street Art freigegeben. Die Relevanz der Großmarkthalle war früher wie heute hoch: Vor 100 Jahren garantierte sie eine stabile Grundversorgung der Stadt, heute sorgt sie für kurze Lieferketten und frische Lebensmittel.</p><p><em><strong><a href="https://municharttogo.zikg.eu/items/show/332">Für mehr (einschließlich 4 images) sehen Sie den Originalartikel</a></strong></em></p>]]></summary>
    <published>2026-04-21T11:56:21+02:00</published>
    <updated>2026-05-21T11:18:49+02:00</updated>
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      <name>Henri Gogov</name>
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    <title type="html"><![CDATA[Das Deutsche Verkehrsmuseum München: Von der Messehalle zum Museum]]></title>
    <summary type="html"><![CDATA[<p><strong><em>Am Bavariapark entwarf der Architekt Wilhelm Bertsch vor mehr als 100 Jahren die drei Messehallen, die seit 2003 das neue Deutsche Verkehrsmuseum beherbergen. Hier findet man die Geschichte der Mobilität aus Deutschland der letzten Jahre.</em></strong></p><img src="https://municharttogo.zikg.eu/files/fullsize/10f85d6f53b69c6b906c076add68051a.jpg" alt="Das Verkehrszentrum des Deutsches Museums in München, Haupteingang, 2023" /><br/><p>1908 wurde der Ausstellungspark mit drei Ausstellungshallen, Theater, Restaurant und eigenem Park oberhalb der Theresienwiese eröffnet. Die Hallen I und II sind Eisenskelettbauten, Halle III eine Eisenbetonkonstruktion. In den Hallen fanden bis 1998 Gewerbeausstellungen und Messen, aber auch Kulturveranstaltungen, wie die Uraufführung von Gustav Mahlers 8. Sinfonie statt. Seit den 1920er-Jahren nahmen die Fachausstellungen zu, weshalb insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg weitere Gebäude errichtet wurden. Als diese nicht mehr ausreichten, beschloss der Stadtrat gemeinsam mit der Bayrischen Staatsregierung einen Umzug der Messe München nach Riem. Heute sind nur noch drei der historischen Messehallen erhalten. Das deutsche Verkehrsmuseum in München ist ein Teil des Deutschen Museums und befindet sich seit 2003 in den historischen Ausstellungshallen, in denen früher auch Verkehrsausstellungen stattgefunden hatten. Dafür wurden Objekte aus der Sammlung des Deutschen Museums aus den Depots und von der Museumsinsel an den neuen Standort gebracht. Das Verkehrszentrum wurde gegründet, um die Entwicklung von Verkehr und der zugehörigen Technik in Deutschland zu zeigen. Besonders die Eisenbahn spielte dabei eine wichtige Rolle. Viele der ersten Ausstellungsstücke stammen aus der Zeit der Industrialisierung. Das Museum soll nicht nur informieren, sondern auch begeistern und Wissen leicht verständlich machen, daher wurde es im Laufe der Jahre immer weiter ausgebaut. Neue Abteilungen zum Straßenverkehr kamen dazu. Besucher können Dampfloks, Motorräder und alte Autos aus der Nähe betrachten und sie teilweise sogar betreten. Es veranschaulicht Zusammenhänge zwischen Technik, Gesellschaft und Umwelt. Durch Sonderausstellungen wird das Thema Verkehr immer wieder neu dargestellt, zum Beispiel durch den PKW-Fahrsimulator.</p><p><em><strong><a href="https://municharttogo.zikg.eu/items/show/327">Für mehr (einschließlich 5 images) sehen Sie den Originalartikel</a></strong></em></p>]]></summary>
    <published>2026-04-08T10:17:50+02:00</published>
    <updated>2026-05-21T11:19:20+02:00</updated>
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      <name>Felix Geiger</name>
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