Elmar Dietz griff seinen Brunnenentwurf von 1964 im Jahre 1967 in der Sauerbruchstraße 10 erneut auf. Ein Reigen von vier Meereswesen umgibt hier ebenfalls die Brunnensäule. Dieser Entwurf ist jedoch deutlich plastischer und dynamischer. Die Figuren sind mit ihren Fischschwänzen verhakt und das Wasser fließt nun aus den in den Händen liegenden Fischen. Die Bezeichnung „Neptunbrunnen“ zeigt zudem, wie bei Elmar Dietz die griechische und die römische Mythologie in einem allgemeinen Begriff von Mythologie verschmelzen. | Quelle: Bank für Haus- und Grundbesitz in München (Hg.): Vertraute Gestalten in München. Skulpturen von Elmar Dietz 1902–1996, Ausst. Kat. München, München 1998, S. 23.
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Bank für Haus- und Grundbesitz in München (Hg.): Vertraute Gestalten in München. Skulpturen von Elmar Dietz 1902–1996, Ausst. Kat. München, München 1998, S. 23.