Das Foto zeigt einen Teil des originalen Gipsmodells, nach welchem Glucks Denkmal gegossen wurde. Ferdinand von Miller hatte auf dem Gelände seiner Erzgießerei ein Museum bauen lassen, in welchem die Modelle zahlreicher berühmter Bronzefiguren aus der Miller‘schen Gießerei besichtigt werden konnten. Während das Museum im Krieg zerstört wurde, überstand die gerettete Gipsvorlage der Gluck-Statue die Zeit. Sie war im Schloss Schleißheim gelagert worden und befand sich 1957 in einem schlechten Zustand. Deutlich erkennbar sind die fehlenden Finger einer Hand und die abgebrochene Schuhspitze am rechten Fuß. Erzgießer Agostino Zuppa rekonstruierte diese eigenhändig und forderte hierfür möglichst viele historische Aufnahmen an. | Quelle: Stadtarchiv München, FS-HB-113 | Rechte: vorbehalten