Odeonsplatz / außen, Aufnahme 1946

Der moderne Blick auf die Theatinerkirche ist geprägt vom Odeonsplatz, der zwischen 1827 und 1844 unter Leo von Klenze im Zuge der Stadterweiterung entstand. Erst mit der Feldherrenhalle von Friedrich von Gärtner als neuem, direkten Nachbarn erhielt St. Kajetan auch ihren charakteristischen, italienisch anmutenden gelben Anstrich. Zur Zeit ihres Baus war die Kirche noch in Weiß und Grau gehalten und grenzte an die Stadtmauer mit dem Schwabinger Tor an. Über diese war sie mit der Residenz verbunden, sodass die adeligen Besucher ungestört in die Hofkirche gelangen konnten. | Quelle: Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Photothek/Sammlungen, ZI-0868-01-324450