"Feyerliche Enthüllung des Monuments für König Maximilian am 13. Octbr. 1835", 1835

Ab 1824 war der Kronprinz Ludwig für die Planung des Denkmals seines Vaters zuständig. Nach der Grundsteinlegung im Jahr 1824 gab es jedoch Uneinigkeiten mit dem amtierenden Monarchen über die Ausführung seiner Figur, da er sich eher ein Reiterstandbild vorstellte. Nach dem Tod Maximilians 1825 entschieden der Magistrat und Ludwig I. (nun König) sich für eine thronende Darstellung. Ein Jahr nach dem Tod des Königs wurde im Jahr 1826 der Bildhauer Christian Daniel Rauch (1777‒1857) mit der Ausführung eines Plans betraut. Den Bronzeguss übernahm die Münchner Erzgießerei von Johann Baptist Stiglmaier. Beim ersten Gussversuch ging jedoch die Werkstatt in Flammen auf und es dauerte noch bis 1835, bis das Denkmal fertiggestellt war. Am 10. Todestag des Königs, dem 13. Oktober, als es feierlich eröffnet wurde, soll der sonst regnerische Himmel aufgerissen sein und das Denkmal mit einem Lichtstrahl erleuchtet haben. Dieser Moment ist in der kolorierten Lithografie von G. Kraus festgehalten. | Erstellt von: G. Kraus | Quelle: Wikimedia Commons | Rechte: public domain