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    <title type="html"><![CDATA[Der Alte Israelitische Friedhof: Über 200 Jahre Geschichte]]></title>
    <summary type="html"><![CDATA[<p><strong><em>Die Geschichte des Alten Israelitischen Friedhofs umfasst seit seiner Erbauung im Jahr 1816 mittlerweile über 200 Jahre. Dieser Friedhof hat beide Weltkriege überlebt.</em></strong></p><img src="https://municharttogo.zikg.eu/files/fullsize/fabf8819ed8829385f4314d9c8f6699f.jpg" alt="Haupttor des Alten Israelitischen Friedhofs an der Thalkirchner Straße, 2026" /><br/><p>Auf der 2,5 Hektar großen Gesamtfläche des Friedhofs befinden sich etwa 6000 Gräber. Obwohl der Friedhof seit 1907 geschlossen ist, finden dort heute noch in seltenen Fällen und nur bei bereits bestehenden Familiengräbern Begräbnisse statt. Diese Regelung ermöglichte es auch, dass Opfer des Holocaust auf dem alten Israelitischen Friedhof begraben wurden. In der Zeit vor seiner Schließung wurde der Friedhof in den Jahren 1854, 1871 und 1881 erweitert. Nach jeder Erweiterung erhielt der Friedhof eine neue Backsteinmauer. Nachdem eine erneute Erweiterung aus Platzgründen nicht mehr möglich war, wurde der Alte Israelitische Friedhof mit der Eröffnung des Neuen Israelitischen Friedhofs in Alte Heide-Hirschau geschlossen. Das Haupttor des Friedhofs wurde seit seiner Schließung nicht mehr geöffnet. Der Friedhof ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, das Betreten für Angehörige ist jedoch über einen Seiteneingang möglich.</p><p><em><strong><a href="https://municharttogo.zikg.eu/items/show/336">Für mehr (einschließlich 3 Bilder) sehen Sie den Originalartikel</a></strong></em></p>]]></summary>
    <published>2026-04-21T16:13:05+02:00</published>
    <updated>2026-06-17T10:09:33+02:00</updated>
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      <name>Julia Karcher</name>
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    <title type="html"><![CDATA[Die Villa an der Thomas-Mann-Allee 10: Vom Künstlerhaus zum Erinnerungsort]]></title>
    <summary type="html"><![CDATA[<p><strong><em>Der Schriftsteller Thomas Mann und seine Familie wohnten ab 1910 in Bogenhausen. Zwei Gedenktafeln erinnern daran: am Gebäude Mauerkircherstraße 13 und an der Gartenmauer der Villa an der Thomas-Mann-Allee 10.</em></strong></p><img src="https://municharttogo.zikg.eu/files/fullsize/bda2e45f6ae652b0d0227432c6811890.jpg" alt="Die Thomas-Mann-Villa, um 1910" /><br/><p>Am Mietshaus Mauerkircherstraße 13 ist seit 2010 eine Tafel mit folgender Aufschrift angebracht:</p><p>„Der Schriftsteller und spätere Nobelpreisträger (1929) / Thomas Mann / lebte mit seiner Familie im Haus Mauerkircherstraße 13/II / von Oktober 1910 bis Januar 1914. / Hier entstand die Novelle ‘Der Tod in Venedig‘ (1912).“ 1914 bezogen Thomas und Katia Mann mit ihren vier Kindern Erika, Klaus, Golo und Monika das Haus mit der damaligen Adresse Poschingerstraße 1, heute Thomas-Mann-Allee 10. Die Villa, gelegen im Herzogpark und in der Nähe der Isar, planten die Architekten Alois und Gustav Ludwig. In den folgenden Jahren entstanden hier einige der bedeutendsten Werke Manns, darunter „Betrachtungen eines Unpolitischen“ (1918), „Der Zauberberg“ (1924), „Mario und der Zauberer“ (1930) und die ersten beiden „Joseph“-Romane (1933/34). Am 10. Februar 1933 hielt der Schriftsteller in München einen Vortrag über „Leiden und Größe Richard Wagners“. Von der anschließenden Vortragsreise im Ausland kehrte er auf Warnung seiner Familie nicht mehr zurück, denn im April 1933 kam es zum öffentlichen Protest der Richard-Wagner-Stadt München gegen ihn. Im Mai 1933 wurden die Werke von Heinrich, Thomas und dessen Kindern Klaus und Erika Mann an der Universität München verbrannt. Thomas Mann verlor die deutsche Staatsbürgerschaft und 1937 folgte die endgültige Beschlagnahme seines Besitzes. Die Villa diente von 1938 bis 1940 dem NS-Verein "Lebensborn" als Zentrale. Ein Fliegerschaden vom 25. April 1944 machte das zu diesem Zeitpunkt weitgehend leerstehende Gebäude unbewohnbar. Ab 1945 nutzten russische und ukrainische Familien, bis zu 50 Personen, davon die Hälfte Kinder, das Haus als Unterkunft. 1948 erhielten Thomas und Katja Mann ihren Besitz zurück und ließen das Haus 1952 abreißen. Der Apotheker Otto Roeder erwarb das Grundstück laut Katastereintrag 1953 für 26.000 DM und errichtete auf den alten Fundamenten einen Bungalow. Nach mehreren Besitzerwechseln wurde das Anwesen 2002 neu bebaut. Der Neubau orientiert sich in seiner äußeren Gestalt an der ursprünglichen Villa. Auf der 2006 angebrachten Gedenktafel ist zu lesen:</p><p>„AUF EIGENE ART EINEM BEISPIEL FOLGEN. DAS IST TRADITION. / Der Schriftsteller und Nobelpreisträger Thomas Mann (1875–1955) ließ hier 1913 ein Wohnhaus errichten und bewohnte es mit seiner Familie von Januar 1914 bis zum Beginn des Exils im Februar 1933. Der Beschlagnahme des Hauses 1933 durch die Bayerische Politische Polizei folgte 1937 die Enteignung durch das Deutsche Reich und das Land Bayern. Nach der Zerstörung im Krieg 1944 wurde das Haus Thomas und Katia Mann 1948 zurückerstattet. Thomas Mann ließ es 1952 abreißen und verkaufte das Ruinengrundstück. Ein Nachfolgebau (1953–2002) wurde im Jahr 2006 durch die mit der Stadt München vereinbarte äußerliche Rekonstruktion des einstigen Thomas-Mann-Hauses ‚auf eigene Art’ ersetzt.“ Um das Leben und Wirken der Familie Mann zu würdigen, beschloss der Stadtrat der Landeshauptstadt München die Schaffung eines Denkmals; 2019 prämierte eine Fachjury den Entwurf „Straßen Namen Leuchten“ des Künstlers Albert Coers. Dieser greift die biografischen Stationen der Familienmitglieder in München und die Orte ihres Exils auf sowie die literarische Rezeption und Gedenkkultur, die sich weltweit mit dieser außergewöhnlichen Familie auseinandersetzt. Das Denkmal wird ab 9. Dezember am Salvatorplatz beim Literaturhaus München zu sehen sein.</p><p><em><strong><a href="https://municharttogo.zikg.eu/items/show/277">Für mehr (einschließlich 5 Bilder) sehen Sie den Originalartikel</a></strong></em></p>]]></summary>
    <published>2025-10-14T17:49:12+02:00</published>
    <updated>2026-08-13T14:43:11+02:00</updated>
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      <name>Karin Bernst</name>
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    <title type="html"><![CDATA[Die Regina-Lichtspiele: Der Film „Nathan der Weise“ (1922) als frühes Opfer des Nationalsozialismus]]></title>
    <summary type="html"><![CDATA[<p><strong><em>Am 9. Februar 1923 kündigten die Regina-Lichtspiele in der Kaufingerstraße die Münchner Uraufführung des Monumental-Stummfilms „Nathan der Weise“ an. Die in München gedrehte Filmadaption von Gotthold Ephraim Lessings flammendem Appell an religiöse Toleranz und Menschlichkeit war nach seiner Berliner Uraufführung wenige Wochen zuvor zu einem regelrechten Kassenschlager geworden. Dieser Beitrag skizziert die Münchner Rezeptionsgeschichte des Films vor dem Hintergrund der erstarkenden nationalsozialistischen Partei in der „Hauptstadt der Bewegung“ der frühen 1920er Jahre.</em></strong></p><img src="https://municharttogo.zikg.eu/files/fullsize/a4c53b6995ef31361938f9e908ae4391.jpg" alt="Außenansicht der Regina-Lichtspiele " /><br/><p>Antisemitismus war in der bayerischen Hauptstadt als öffentliche Haltung gesellschaftsfähig, lange bevor er zum zentralen Topos einer marktschreierischen NS-Propaganda wurde. In bestimmten Kreisen war der Judenhass ein identitätsstiftendes Element, ein verbindendes Merkmal. Wie der Münchner Historiker Andreas Heusler zusammenfasst, „bot das ‚Milieu München‘ geradezu ideale Entstehungs- und Wachstumsbedingungen für die menschenverachtende Ideologie des Nationalsozialismus“ (Heusler 2025). Es war dieses Milieu, welches die Münchner Rezeptionsgeschichte des Monumental-Stummfilms „Nathan der Weise“ maßgeblich bestimmte. Wir setzen den Beginn dieser Geschichte ins Jahr 1918 mit der Eröffnung der Regina-Lichtspiele in der Kaufingerstraße in München. Zu diesem Anlass ließ Wilhelm Sensburg, der Kinopionier und Betreiber des neuen Lichtspielhauses verkünden, dass „nur Erstklassiges geboten“ würde, weshalb es „noch nicht an der Zeit sein [wird], Münchner Produkte des Filmmarktes zu bringen, weil dieser […] noch in den Kinderschuhen stecke“ (Lerch-Stumpf 2008, S. 91). Bis spätestens Anfang 1923 scheint er sein Urteil geändert zu haben: Am 9. Februar setzte er „Nathan der Weise“, eine Monumentalproduktion des Bavaria-Filmhauses – einer Tochterfirma des noch jungen Filmkonzerns Münchner Lichtspielkunst, genannt EMELKA –, auf den Spielplan der Regina-Lichtspiele. Die filmische Adaption von Gottfried Lessings flammendem Appell an religiöse Toleranz und Menschlichkeit war wenige Wochen zuvor in Berlin uraufgeführt worden. Im Deutschen Reich und im Ausland erreichte sie bald solch überwältigende Besucherzahlen, dass die Aktien der EMELKA „an die Spitze aller deutschen Film-Aktien stieg[en]“ (Brenner 2019, S. 258). Doch sollte weder Kinobetreiber Sensburg eine Scheibe dieses Erfolgs für sich abschneiden können noch sollte das Münchner Publikum die Gelegenheit bekommen, das äußerst gelungene Beispiel der heimischen Lichtspielkunst zu feiern. Am Nachmittag des 9. Februar trafen erste Drohbriefe ein, am Abend ein Anruf, in dem Sensburg gedroht wurde, sein Kino werde „am nächsten Abend kurz und klein“ (Drössler 2020, o.S.) geschlagen, falls er den Film nicht aus dem Programm nähme. Der um seinen teuer ausgestatteten Kino-Palast fürchtende Besitzer gab nach, denn er wusste, aus welcher Ecke die Drohungen kamen. Schließlich war der Film schon im September des Vorjahres während des Begutachtungsverfahrens an der Filmprüfstelle München einer antisemitischen Hetze ausgesetzt worden. Begründet wurde diese mit der positiven Darstellung der Hauptfigur Nathan als „den weitaus besten Menschen“ (Drössler 2020, o.S.) gegenüber den christlichen und muslimischen Protagonisten. „Besonders zur Jetztzeit, wo die Meinungen darüber besonders in der breiten Masse ganz entgegengesetzter Art sind, [müsste dies] sowohl den katholischen als auch den protestantischen Volksteil in seinem religiösen Gefühl verletzen“, hieß es weiter im Protokoll der Filmprüfstellensitzung. Daher erscheine „der Bildstreifen außerordentlich geeignet, die öffentliche Ordnung und Sicherheit zu gefährden“ (Drössler 2020, o.S.). Diese Kampagne richtete sich aber nicht nur gegen den Inhalt des Films, sondern auch gegen die vielen jüdischen Mitwirkenden, darunter den Produzenten Erich Wagowski, den Regisseur Manfred Noa, sowie zwei meiner Vorfahren: den Mitbegründer und Aufsichtsratsvorsitzenden des EMELKA-Konzerns Wilhelm Rosenthal und dessen Sohn Emil Emanuel Kurt Rosenthal (Künstlername Kurt Rosen), den Aufnahmeleiter des Films. Trotz der Bedenken waren die Filmprüfstelle München sowie Ende 1922 die Berliner Filmoberprüfstelle zu dem Ergebnis gekommen, dass der Film zuzulassen sei. Denn sollten antisemitische Aktionen gegen ihn unternommen werden, dann aus Gründen „die von außen willkürlich in den Inhalt des Films hineingetragen werden. […] Die Abstellung dieser Gefährdung [kann] nicht durch die Versagungsgründe des Lichtspielgesetzes, sondern lediglich durch das Einschreiten der Polizeiverwaltungen erfolgen“ (Drössler 2020, o.S.). Als Sensburg den Film aus seinem Programm strich, hatte er nicht einmal versucht, ein solches Einschreiten zu bewirken. „Es war bezeichnend für die Zeit, dass er [Sensburg] sich gar nicht erst an die Münchner Polizei um Hilfe wandte, von der man wusste, dass sie nationalsozialistisch durchsetzt war“, stellt Historiker Michael Brenner fest (Brenner 2019, S. 259). Wilhelm Sensburg sollte allerdings 1931 seine positive Einstellung gegenüber dem Nationalsozialismus unter Beweis stellen, als er das Münchner Luitpold-Filmtheater übernahm und es „ausdrücklich in den Dienst der Wahlkampf-Propaganda [stellte]. Während des Dritten Reiches blieb es eine zentrale Abspielstätte für NS-Vorzugsfilme, zuletzt noch für ‚Jud Süß‘ […]“ (Stankiewitz 2019, o.S.). Nach dem Krieg war Sensburg weiter im Filmgeschäft tätig und beteiligte sich zum Beispiel an der Produktion „In München steht ein Hofbräuhaus“ des Jahres 1951.</p><p><em><strong><a href="https://municharttogo.zikg.eu/items/show/271">Für mehr (einschließlich 5 Bilder) sehen Sie den Originalartikel</a></strong></em></p>]]></summary>
    <published>2025-08-19T10:28:36+02:00</published>
    <updated>2026-08-13T14:41:11+02:00</updated>
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      <name>Judy Rosenthal</name>
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    <title type="html"><![CDATA[Das NS-Dokumentationszentrum München: History is not the Past.]]></title>
    <summary type="html"><![CDATA[<p><strong><em>München ist als Gründungsorts der NSDAP wie keine andere Stadt mit der Entstehung und dem Aufstieg des Nationalsozialismus verbunden. Das NS-Dokumentationszentrum München befindet sich am Standort des ehemaligen „Braunen Hauses“, der Parteizentrale der NSDAP. Im Umfeld des Königsplatzes befand sich zwischen 1933 und 1945 ein weitläufiges Parteiviertel mit Sitz zahlreicher Verwaltungsstellen. Heute vermittelt das nsdoku hier am historischen Ort die Geschichte des Nationalsozialismus mit Blick auf die Gegenwart und Zukunft.</em></strong></p><img src="https://municharttogo.zikg.eu/files/fullsize/7f12649491dc8f214961fe3df064066d.jpg" alt="Das NS-Dokumentationszentrum München (nsdoku)" /><br/><p>2015 am Standort des ehemaligen „Braunen Hauses“ neu errichtet, setzt sich das nsdoku München kritisch mit der Geschichte dieses Ortes und der historischen Bedeutung Münchens als ehemaliger „Hauptstadt der Bewegung“ auseinander. Ausgehend von den historischen Ereignissen vor und während der NS-Diktatur werden insbesondere auch deren Auswirkungen bis heute dokumentiert und die Erfahrungen der nationalsozialistischen Diktatur in einem aktuellen und globalen Zusammenhang verortet. Ein zentrales Anliegen ist es, mit Blick auf die Geschichte auch die Gegenwart kritisch zu prüfen und Fragen zu stellen: Was macht eine starke Demokratie aus? Wie wird sie geschwächt? Wo erleben wir heute Ausgrenzung und Verfolgung, Hass und Gewalt gegen Minderheiten? Welche Werte und welches Handeln tragen eine solidarische und offene Gesellschaft? Wie wollen wir erinnern? Zum Angebot des nsdoku zählen die historische Ausstellung „München und der Nationalsozialismus“, wechselnde Ausstellungen und Kunstinterventionen, Veranstaltungen und partizipative Projekte, Onlineangebote, eine Bibliothek sowie Vermittlungsprogramme für unterschiedliche Zielgruppen. Seit Kurzem gibt es auch ein Café mit Shop.</p><p><em><strong><a href="https://municharttogo.zikg.eu/items/show/269">Für mehr (einschließlich 10 Bilder) sehen Sie den Originalartikel</a></strong></em></p>]]></summary>
    <published>2025-08-11T11:16:11+02:00</published>
    <updated>2026-08-13T14:40:25+02:00</updated>
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      <name>Julia Kessler</name>
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    <title type="html"><![CDATA[Das Palais Pringsheim: Musik, Majolika und die Familie Mann]]></title>
    <summary type="html"><![CDATA[<p><strong><em>Alfred Pringsheim war nicht nur Mathematikprofessor, Kunstsammler, Musikliebhaber und Schwiegervater Thomas Manns, sondern auch eine der schillerndsten Persönlichkeiten des Münchner Bildungsbürgertums um 1900. Gemeinsam mit seiner Familie bewohnte er das prächtige Palais Pringsheim in der Arcisstraße 12. Das Haus war ein Ort des kulturellen Austauschs und Treffpunkt prominenter Zeitgenossen. Wegen des <a href="https://municharttogo.zikg.eu/items/show/60" target="_blank" rel="noopener">Parteiforums am Königsplatz</a> wurde das Palais bald nach der Machtübertragung an die Nationalsozialisten abgerissen, und die Familie Pringsheim floh ins Exil.</em></strong></p><img src="https://municharttogo.zikg.eu/files/fullsize/a5cd82ac5337913bcbe067431db6529d.jpg" alt="Das Palais Pringsheim, 1894" /><br/><p>Der Bewohner und Namensgeber des Palais Pringsheim, Alfred Pringsheim, wurde am 2. September 1850 in Ohlau, Oberschlesien, in eine jüdische Familie geboren. Sein Vater hatte als Besitzer von Kohlegruben und als Eisenbahnunternehmer ein beträchtliches Vermögen erworben. Der junge Alfred studierte in Berlin und Heidelberg Mathematik und habilitierte sich 1877 an der Universität München. Ab 1886 lehrte er dort als außerordentlicher, ab 1901 dann als ordentlicher Professor in den Fachbereichen „Analysis, Functionen-Theorie, Algebra und Zahlentheorie“ (Süddeutsche Zeitung, 16./17. November 2024, R 6). 1894 wurde er zudem als außerordentliches, 1898 als ordentliches Mitglied in die Königlich-Bayerische Akademie der Wissenschaften aufgenommen. Das von seinem Vater geerbte Millionenvermögen machte ihn zu einem der reichsten Männer Bayerns. In den 1870er Jahren lernte Alfred Pringsheim die Schauspielerin Hedwig Dohm kennen, die er 1878 heiratete. In den darauffolgenden Jahren bekam das Paar fünf Kinder, zuletzt das Zwillingspaar Klaus und Katharina (genannt Katia). Ihre Kinder ließen die Pringsheims evangelisch taufen. Die junge Familie Pringsheim bezog bald nach seiner Fertigstellung in den Jahren 1889/90 das Palais an der Arcisstraße 12. Das nach einem Entwurf der Berliner Architekten Kayser & von Großheim errichtete Gebäude gehörte zu den modernsten in München. Es war mit einer Zentralheizung, elektrischem Licht und einem Telefon ausgestattet. Die 24 Meter breite Ziegelfassade im Stil der deutschen Neorenaissance war mit Türmchen und Erkern geschmückt, die Innenräume waren im Stil der Renaissance gehalten. Neben seiner Tätigkeit als Universitätsprofessor war Alfred Pringsheim Musiker und Kunstsammler. Im Palais befand sich ein 63 Quadratmeter großes Musikzimmer mit einem 21 Meter langen Wandfries des Malers Hans Thoma, in dem Konzerte mit bis zu 150 Gästen stattfanden. Daneben lag eine Bibliothek, in der ein Porträt Hedwig Pringsheims, gemalt von Franz von Lenbach, die Wand zierte. Neben Gemälden seiner Zeitgenossen, darunter Franz von Lenbach und Friedrich August von Kaulbach, welche die Frauen der Familie porträtiert hatten, sammelte Alfred Pringsheim auch Kunstgegenstände der Renaissance. Dazu zählten Silberobjekte aus Deutschland und den Niederlanden, italienische Bronzeskulpturen sowie Majoliken. Zu den Gästen, die das Palais Pringsheim besuchten, um die Sammlung zu besichtigen, gehörten Prinz Rupprecht von Bayern und Henry Ford. Pringsheim verlieh Werke aus seiner Sammlung für Ausstellungen und war Mitglied der Ankaufkommission des Bayerischen Nationalmuseums. Im Palais waren zahlreiche bekannte Persönlichkeiten der Prinzregentenzeit zu Gast: Richard Strauss, Fritz August Kaulbach, Franz von Lenbach, Franz von Stuck, Paul Heyse, Hugo von Hofmannsthal, Gustav Mahler und auch Thomas Mann. Der Schriftsteller kannte Katia Pringsheim bereits aus den Konzerten im <a href="https://municharttogo.zikg.eu/items/show/8" target="_blank" rel="noopener">Kaimsaal</a>, die sie gemeinsam mit ihren Brüdern besuchte. Eine erste persönliche Begegnung der beiden fand 1904 im Salon von Max und Elsa Bernstein statt. Das Paar heiratete am 11. Februar 1905, obwohl Alfred Pringsheim den Schriftstellerberuf als wenig seriös und Thomas Mann so für den gesellschaftlichen Stand der Tochter nicht angemessen hielt. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten ging Thomas Mann, ein entschiedener Gegner und öffentlicher Kritiker des NS-Regimes, im März 1933 gemeinsam mit Katia in die Schweiz ins Exil, während die Pringsheims zunächst in München blieben. Da Alfred Pringsheims Eltern jüdisch gewesen waren und auch Hedwigs Familie vom jüdischen zum evangelischen Glauben konvertiert war, wurde auf Alfred Pringsheim seit Januar 1933 Druck durch die NSDAP ausgeübt. Man forderte ihn auf, sein Haus zu verkaufen, andernfalls würde er enteignet. Hintergrund war neben der systematischen Verfolgung der jüdischen Bevölkerung auch das Vorhaben der Partei, auf dem Grundstück des Palais Pringsheim den Verwaltungsbau der NSDAP zu errichten. Der 83-jährige Alfred Pringsheim verkaufte das Palais unter diesem Druck noch 1933 weit unter Wert und zog gemeinsam mit Hedwig in eine acht Zimmer umfassende Wohnung am Maximiliansplatz. Nachdem auch dieses Haus von der NSDAP gekauft wurde, mussten sie erneut umziehen, diesmal in eine kleinere Wohnung in der Widenmayerstraße. Das Palais wurde noch im November 1933 abgerissen. In der Pogromnacht vom 9. November 1938 wurden die Kunstschätze aus der Sammlung Alfred Pringsheims beschlagnahmt. Viele dieser Werke befinden sich heute in Museen und Sammlungen auf der ganzen Welt. 1939 kaufte die NSDAP auch das Haus in der Widenmayerstraße. Ende Oktober desselben Jahres emigrierten die Pringsheims schließlich in die Schweiz. Alfred Pringsheim starb dort am 25. Juni 1941, ein Jahr später folgte ihm seine Frau.</p><p><em><strong><a href="https://municharttogo.zikg.eu/items/show/268">Für mehr (einschließlich 10 Bilder) sehen Sie den Originalartikel</a></strong></em></p>]]></summary>
    <published>2025-08-08T10:41:33+02:00</published>
    <updated>2026-08-13T14:39:54+02:00</updated>
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    <title type="html"><![CDATA[Das Erinnerungszeichen Lindwurmstraße 33: Wegen einer Broschüre denunziert und als Zeuge Jehovas im Konzentrationslager ermordet: Josef Edlmann]]></title>
    <summary type="html"><![CDATA[<p><strong><em>Ein Stolperstein an der Lindwurmstraße 33 erinnert an den Tischler Josef Edlmann. Der Zeuge Jehovas wurde denunziert und starb 1945 im Konzentrationslager Stutthof, nachdem er fast acht Jahre in verschiedenen Lagern gefoltert worden war. Der politische KZ-Häftling Alfred Hübsch berichtet in seinen geheimen Aufzeichnungen über das mutige Verhalten und die Leiden von Josef Edlmann im KZ Dachau.</em></strong></p><img src="https://municharttogo.zikg.eu/files/fullsize/6c17de55cbd876633e0ef07356d073ee.jpg" alt="Josef Edlmann mit seiner Tochter Ingeborg, 1935" /><br/><p>Ein Stolperstein an der Lindwurmstraße 33 erinnert an den Tischler Josef Edlmann, der von einem Beamten der Stadt München denunziert wurde. Dem Beamten war bei einem Besuch bei einer Nachbarin der Edlmanns eine biblische Broschüre der Zeugen Jehovas aufgefallen, die sie von Edlmann erhalten hatte. Am 18. Februar 1937 wurde Josef Edlmann um 4.30 Uhr nachts von der Gestapo aus dem Schlaf gerissen und verhaftet. Seine vier Kinder im Vorschulalter sahen ihren Vater nie wieder. Frieda Edlmann, keine Zeugin Jehovas, lehnte es trotz Druck ab, sich von ihm scheiden zu lassen. Nach seiner Gefängnishaft wurde Edlmann 1937 ins KZ Dachau deportiert. Dort hielt der politische Häftling Alfred Hübsch in seinen geheimen Aufzeichnungen fest, Edlmann sei „geschlagen, getreten, gestoßen“ worden, weil er sich weigerte, ein Soldatenlied zu singen. Wiederholt habe er die Prügelstrafe erhalten. Man habe Druck auf die Zeugen Jehovas ausgeübt, einen Vordruck zu unterschreiben, ihre Lehre abzulehnen und Heeresdienst zu leisten. Dadurch hätte sich Josef Edlmann befreien können. Aber er lehnte es, wie die meisten Zeugen Jehovas ab, dem NS-Regime eine Loyalitätserklärung abzugeben. 1939 kam Josef Edlmann ins KZ Mauthausen. Nach acht Jahren Haft starb er 1945 im KZ Stutthof. Die Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas wurde schon wenige Monate nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Deutschland verboten. Das Vorgehen gegen sie wurde auch von der Evangelischen und Katholischen Kirche unterstützt. Die Angriffe gegen die Glaubensrichtung bezogen sich auf die Kriegsdienstverweigerung ihrer Angehörigen sowie die Predigt des bevorstehenden Untergangs „der ‚Alten Welt‘ und der sie tragenden Mächte ‚Politik, Kapital und Kirche‘, die scharfe antiklerikale Polemik der Bibelforscher, die Lehre von der Gleichheit der Rassen sowie die ‚Fremdlenkung‘ der Glaubensgemeinschaft aus den USA.“ (Garbe 2018, S. 9) Den Zeugen Jehovas wurde die für die Ausübung ihres Glaubens zentrale Missionstätigkeit untersagt, ihre Schriften wurden beschlagnahmt.</p><p><em><strong><a href="https://municharttogo.zikg.eu/items/show/232">Für mehr (einschließlich 3 Bilder) sehen Sie den Originalartikel</a></strong></em></p>]]></summary>
    <published>2025-04-17T13:22:09+02:00</published>
    <updated>2026-08-13T14:15:22+02:00</updated>
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      <name>Christoph Wilker</name>
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    <title type="html"><![CDATA[Die DenkStätte Weiße Rose :  ]]></title>
    <summary type="html"><![CDATA[<p><strong><em>Die DenkStätte befindet sich am Lichthof der Ludwig-Maximilians-Universität, dem historischen Ort des Flugblattabwurfs durch die Geschwister Scholl am 18. Februar 1943. Die Dauerausstellung bietet einen umfassenden Blick auf die Geschichte der Weißen Rose und stellt ihren Widerstand in den Kontext von nationalsozialistischer Terrorherrschaft und verbrecherischem Krieg.</em></strong></p><img src="https://municharttogo.zikg.eu/files/fullsize/e19bab8d5ffb88dea3a3ec0e040bca0a.jpg" alt="Bodendenkmal am Haupteingang der Ludwig-Maximilians-Universität" /><br/><p>Die Widerstandsgruppe appelierte mit sechs Flugblättern in unterschiedlich hoher Auflage sowie Wandanschriften an die Bevölkerung und hoffte damit, Sabotage und Widerstand zu initiieren. Neben den Biographien der Protagonisten, die an neun interaktiven Medienstationen vermittelt werden, gilt in der Ausstellung ein besonderes Augenmerk den Flugblättern. Erläutert werden auch der zeithistorische Kontext sowie ideengeschichtliche Einflüsse auf den Widerstand der Weißen Rose. Die Ausweitung des Widerstands mit Wandanschriften und die Verteilung der Flugblätter in Städten wie Ulm, Saarbrücken, Hamburg und Berlin wird gleichfalls thematisiert. Ein eigener Abschnitt widmet sich der „Hamburger Weißen Rose“, einem Widerstandskreis in Hamburg, der Flugblätter der Münchner Gruppe weitergab. Der gebürtige Hamburger Hans Leipelt und seine Freundin Marie Luise Jahn, Studierende am Chemischen Institut in München, stehen für diese Gruppe. Teil der Ausstellung ist auch die Erinnerungsgeschichte an die Weiße Rose ab 1943. Am 26. April 2025 erinnern die Weiße Rose Stiftung und DenkMalAmOrt an die Geschwister Hans und Maria Leipelt. Hans Leipelt wurde für seinen Widerstand am 29. Januar 1945 hingerichtet. Maria Leipelt wurde inhaftiert und am 15. April 1945 durch US-Truppen aus dem NS-Gefängnis Bayreuth befreit.</p><p><em><strong><a href="https://municharttogo.zikg.eu/items/show/231">Für mehr (einschließlich 5 Bilder) sehen Sie den Originalartikel</a></strong></em></p>]]></summary>
    <published>2025-04-17T10:57:55+02:00</published>
    <updated>2026-08-13T14:14:57+02:00</updated>
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      <name>Weiße Rose Stiftung e.V.</name>
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    <title type="html"><![CDATA[Das Bekleidungsgeschäft Isidor Bach : Vom Münchner „Joppenkönig“ zum exklusiven Bekleidungshaus]]></title>
    <summary type="html"><![CDATA[<p><strong><em>Mit einer 28 Meter langen Schaufensterfront und auffällig bunten Sammelmarken warb Isidor Bach schon vor über hundert Jahren für seine wetterfeste „Outdoorkleidung“. Früh war modische Konfektionsware von der Stange sein Erfolgsrezept.</em></strong></p><img src="https://municharttogo.zikg.eu/files/fullsize/868795f15cce23a730b38f1c3807b088.jpg" alt="Werbeplakat des Grafikers Ludwig Hohlwein für das Bekleidungsgeschäft Isidor Bach für Sport- und Reisebekleidung, 1912." /><br/><p>Isidor Bach, das „Spezialhaus für Herren-, Jünglings-, Knabengarderobe. Jagd, Sport, Livreen“ in der Sendlinger Straße, geht auf die gleichnamige Herrenkleiderfabrik zurück, die der aus Fischach bei Zusmarshausen stammende jüdische Unternehmer Isidor Bach (1849–1946) 1871 in Augsburg gründete. Wenig später trat sein jüngerer Bruder Hermann (1851–1930) in die Firma ein. Sie spezialisierten sich auf die Herstellung von Konfektionsware, also maschinell gefertigte Kleidung, ein Novum im Königreich Bayern. 1878 eröffneten sie eine Filiale am Münchner Marienplatz. Bereits zwei Jahre später zogen sie in größere Räume im früheren Gasthaus Unterpollinger in der Sendlinger Straße 5. 1887 konnte Isidor Bach das Gebäude kaufen und gemäß den neuen Bedürfnissen umbauen. Bereits 1881 hatte Bach die Produktion – inzwischen konzentrierte er sich weitgehend auf die Herstellung von Lodenkonfektion – nach München verlagert. Wenige Jahre später wurde sie in einem eigens dafür errichteten Gebäude in der Lindwurmstraße 76 untergebracht. Bald waren dort auf drei Etagen 400 Mitarbeiter beschäftigt. Um 1900 erwarb Bach die Anwesen in der Sendlingerstraße 6 und Dultstraße 4. Auf dem so entstandenen Block ließ er vom Bauunternehmen Hönig & Söldner ein mehrstöckiges Geschäftsgebäude mit vier Verkaufsetagen um einen großzügigen, 20 Meter hohen Lichthof errichten. Das luxuriös gestaltete „Etablissement“ wurde am 23. November 1903 pünktlich zum 25jährigen Geschäftsjubiläum feierlich eröffnet. In München brachte der legere Stil der Lodenkleidung Isidor Bach schließlich den liebevollen Beinamen „Joppenkönig“ ein. Als Anerkennung für sein unternehmerisches wie auch gesellschaftlich-soziales Engagement wurde er 1908 zum „königlichen Kommerzienrat“ ernannt. Nach dem unerwarteten Tod seines ältesten Sohnes Hugo (1875–1910) zog er sich aus dem aktiven Geschäftsleben zurück. Die Nachfolge trat sein zweiter Sohn Alfred („Fredl“, 1879–1968) zusammen mit seinem Vetter Carl, Sohn seines Bruders Hermann, an. Bereits in den frühen 1920er Jahren begannen die antisemitischen Anfeindungen gegen Isidor Bach. Im November 1923 gehörte er zu den 17 jüdischen Unternehmern, die das Freikorps Oberland während des Hitler-Putsches für eine Nacht festsetzte. Ebenso trafen die deutschlandweiten Boykottmaßnahmen des NS-Regimes am 1. April 1933 das Bekleidungshaus in der Sendlinger Straße hart. In der Folge verzeichnete das Geschäft einen massiven Umsatzeinbruch. Da abzusehen war, dass sich die Situation jüdischer Unternehmer unter der nationalsozialistischen Herrschaft stetig verschlechtern würde, begann Carl Bach, Alternativen für die Fortführung des Hauses zu suchen. Die fand er in seinem Prokuristen Johann Konen (1903–1989). Seit 1919 war er zunächst als kaufmännischer Lehrling, dann in leitender Position im Unternehmen tätig. Am 6. März 1936 gründete Konen mit finanzieller Unterstützung durch das Mannheimer Bekleidungshaus Engelhorn & Sturm, dem Hauptbuchhalter Eduard Ketzer sowie der Firma Bispinck & Bauer und Prokurist Ludwig Marx die Kommanditgesellschaft Johann Konen, die Isidor Bach übernahm. Das so in „arischen“ Besitz überführte Unternehmen wurde in der Pogromnacht 9./10. November 1938 nicht behelligt, Carl Bach jedoch wie viele andere jüdische Bürger ins KZ Dachau verbracht und erst nach der schriftlichen Zusicherung, aus Deutschland wegzugehen, entlassen. 1939 gelang ihm mit seiner Familie die Ausreise in die Schweiz und von dort die Emigration in die USA. Dorthin war Alfred Bach bereits 1933 übersiedelt. Carls Sohn Peter kehrte 1945 als Offizier der US Army nach München zurück und nahm Kontakt mit Johann Konen auf, um die während der NS-Herrschaft erfolgte Übernahme dauerhaft zu regeln. Die Bachs blieben in den USA, behielten jedoch ihre Beteiligung an der Johann Konen KG bei, bis diese 2021 von der Modehandelsgruppe Breuninger GmbH & Co. übernommen wurde. Mittlerweile will sich Breuninger wieder von dem Haus trennen. Im Zuge des wirtschaftlichen Aufschwungs nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude an der Sendlinger Straße mehrfach umgebaut. Um die Jahrtausendwende wurden dabei Reste des ursprünglichen Fassadenschmucks freigelegt, ein in Gold gefasstes Stück am Gebäude Sendlinger Straße wieder sichtbar gemacht.</p><p><em><strong><a href="https://municharttogo.zikg.eu/items/show/229">Für mehr (einschließlich 3 Bilder) sehen Sie den Originalartikel</a></strong></em></p>]]></summary>
    <published>2025-04-16T15:53:20+02:00</published>
    <updated>2026-08-13T14:14:28+02:00</updated>
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      <name>Heidi Rehn</name>
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    <title type="html"><![CDATA[Das Kaufhaus Heinrich Uhlfelder: Ein Kaufhaus von Münchnern für Münchner ]]></title>
    <summary type="html"><![CDATA[<p><strong><em>„Der Uhlfelder“ war ein echtes Münchner Kaufhaus, das es mit den großen Konkurrenten Tietz und Oberpollinger aufnehmen konnte. 1931 überraschte es seine Kundschaft mit den ersten elektrischen Rolltreppen in der Isarmetropole.</em></strong></p><img src="https://municharttogo.zikg.eu/files/fullsize/a74e6e2500214b04dcdfb27f734dfca0.jpg" alt="Rosental mit Kaufhaus Heinrich Uhlfelder, vor 1938." /><br/><p>Nach Hermann Tietz am Bahnhofplatz war das Kaufhaus Heinrich Uhlfelder im Rosental in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts das zweitgrößte Warenhaus Münchens. Im Gegensatz zu seinem Konkurrenten, der seine Stammkundschaft hauptsächlich in der Mittel- und Oberschicht besaß, richtete sich das Kaufhaus Heinrich Uhlfelder vorrangig an die einkommensschwächeren Schichten aus dem Kleinbürgertum. Das Kaufhaus ging zurück auf das 1878 von Heinrich Uhlfelder (1853–1928) gegründete Haushalts- und Galanteriewarengeschäft im Rosental 9. Wie viele andere Kaufhausgründungen der Zeit verbuchte es rasch großen wirtschaftlichen Erfolg, so dass bald nicht nur das Sortiment, sondern auch die Verkaufsräume erweitert wurden. Im Jahr 1930 waren darin eintausend Angestellte beschäftigt. Aufsehen erregte der Einbau der ersten elektrischen Rolltreppen Münchens im Jahr 1931, die in die drei Verkaufsetagen hinaufführten. Für sein soziales Engagement erhielt Heinrich Uhlfelder 1924 den Titel eines Kommerzienrats. Im Jahr seines Todes 1928 übernahm sein Sohn Max (1884–1958) die Geschäftsleitung. Mit der Machtergreifung Hitlers 1933 verschlechterte sich die Situation der jüdischen Unternehmerfamilie und ihres Kaufhauses rapide. Immer wieder wurde es zum Ziel antisemitischer Übergriffe. Früh schon bemühte sich Max Uhlfelder um einen Verkauf, erreichte im Sommer 1938 gar den Abschluss eines Vorvertrages mit Vertretern der Hertie GmbH, die 1933 aus der Arisierung des Warenhauskonzerns Hermann Tietz hervorgegangen war. Die für die Genehmigung eines solchen Verkaufs zuständige Industrie- und Handelskammer (IHK) wie auch das Reichwirtschaftsministerium und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft verweigerten jedoch ihre Zustimmung. Stattdessen wollten sie ein Exempel statuieren und eine vollständige Liquidation des Kaufhauses erreichen. Dem kamen die Ereignisse in der Reichspogromnacht 9./10. November 1938 zuvor. Das Kaufhaus Heinrich Uhlfelder, zu dem Zeitpunkt das einzige noch komplett in jüdischem Besitz befindliche große Warenhaus in der Münchner Innenstadt, wurde geplündert, die Inneneinrichtung – auch die Rolltreppen – nahezu vollständig zerstört und das Gebäude in Brand gesteckt. Ab Dezember 1938 wurde der noch vorhandene Warenbestand sowie das restliche Inventar an verschiedene Einzelhandelsbetriebe veräußert, der erzielte Verkaufserlös, der weit unter dem tatsächlichen Wert lag, von der Oberfinanzdirektion einbehalten. Der von den Behörden betriebene Verkauf der Immobilien zog sich allerdings noch einige Jahre hin, bis die Löwenbräu AG 1943 das Anwesen erwarb. Max Uhlfelder wurde wie viele andere jüdische Unternehmer unmittelbar nach der Pogromnacht verhaftet und zunächst in Dachau inhaftiert, Anfang 1939 nach der schriftlichen Zusicherung, aus Deutschland zu emigrieren, wieder entlassen. Im Sommer 1939 gelang ihm mit seiner Familie die Ausreise nach Indien, 1947 in die USA. Der von ihm ab 1948 unternommene Versuch, das verlorene Münchner Geschäft wie auch das Vermögen und die Immobilien zurückzuerhalten, zog sich mit mehr als 89 Einzelverfahren bis 1971 hin. Nach seinem Tod 1958 setzten seine Nachfahren die Anstrengungen um die Restituierung fort. Bereits 1954 hatte Max Uhlfelder die zu dem Zeitpunkt bereits zurückerhaltenen Grundstücke im Rosental – außer dem einstigen Stammgebäude mit der Hausnummer 9 – zum Vorzugspreis an die Stadt München verkauft, die dort bis 1997 zunächst eine Stadtteilbibliothek und schließlich den Erweiterungsbaus des Stadtmuseums errichtete.</p><p><em><strong><a href="https://municharttogo.zikg.eu/items/show/228">Für mehr (einschließlich 4 Bilder) sehen Sie den Originalartikel</a></strong></em></p>]]></summary>
    <published>2025-04-16T15:34:04+02:00</published>
    <updated>2026-08-13T14:14:07+02:00</updated>
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      <name>Heidi Rehn</name>
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    <title type="html"><![CDATA[Das Kaufhaus Oberpollinger: Zwei Handelskoggen auf dem Dach verweisen bis heute auf die Verbindung in den Norden]]></title>
    <summary type="html"><![CDATA[<p><strong><em>Das Grundstück des jahrhundertealten Traditionsgast- und Brauhauses Oberpollinger war für die Hamburger Kaufhausdynastie M. J. Emden Söhne Anfang des 20. Jahrhunderts der ideale Standort für eine Münchner Niederlassung. Zwar ging es schon bald in den Besitz der Karstadt AG über, behielt aber bis heute seinen alten Namen und ist inzwischen eines der letzten großen Warenhäuser der Stadt.</em></strong></p><img src="https://municharttogo.zikg.eu/files/fullsize/b49626f107bfc4aabec677b6a02c961a.jpg" alt="Neuhauser Straße, 1905" /><br/><p>Am 15. Februar 1905 und damit zehn Tage vor dem nur wenige hundert Meter entfernten Warenhaus Hermann Tietz am Bahnhofplatz eröffnete das Kaufhaus Oberpollinger in der Neuhauser Straße gleich hinter dem Karlstor. Beim namensgebenden Oberpollinger handelte es sich um einen Gasthof mit Brauerei aus dem späten Mittelalter, der zuletzt als Hotel betrieben und Ende 1902 versteigert wurde. Wie bei ihren anderen Filialen entschied sich die jüdische Hamburger Kaufhausfamilie M. J. Emden Söhne, den alten Hausnamen zu behalten, was eine lokale Verwurzelung suggerieren sollte. Wie auch bei Hermann Tietz am Bahnhofplatz bestand der Magistrat darauf, dass sich der neu errichtete Warenhausbau der Münchner Umgebung und hier vor allem der benachbarten Bürgersaalkirche anpasste. Auch hier wurde das Büro von Heilmann & Littmann mit der Planung beauftragt. Sie realisierten ein Gebäude mit drei prägnanten Giebeln zur Neuhauser Straße. Auf dem mittleren Giebel ist eine weibliche Figur zu sehen. Große Schaufensterfronten sowie diverse kleinteilige Schmuckplastiken an der Hauptfront zur Neuhauser Straße zierten das Gebäude. Im Innern war es schlicht gehalten. Hauptaugenmerk kam dem quadratisch angelegten Lichthof zu, der vornehmlich der Präsentation von Waren bei Sonderverkaufsaktionen diente. M. J. Emden Söhne wurde bald von Max Emden (1874–1940) allein betrieben. Er beteiligte sich unter anderem auch am KadeWe in Berlin und führte seine Kaufhäuser ähnlich innovativ wie sein Konkurrent Hermann Tietz. Aufsehenerregende Werbemaßnahmen garantierten den Erfolg. So erschien ab 1907 über mehrere Jahre „Oberpollingers Illustriertes Modeblatt und Frauenzeitschrift“, das die seit etwa 1900 üblichen Versandkataloge um redaktionellen Inhalt erweiterte und kostenlos an die Kundschaft abgegeben wurde. Ab 1928 folgte das hauseigene „Magazin für Mode, Heim und Welt“, das allerdings 10 Pfennige kostete. Mitte der 1920er Jahre verkaufte Max Emden seine Warenhäuser an den ebenfalls jüdischen Kaufhausunternehmer Rudolph Karstadt (1856–1944), der seine Firma seit 1920 als Aktiengesellschaft betrieb. Emden zog sich als Privatier an den Lago Maggiore zurück, wo er auf seiner Privatinsel eine bedeutende Kunstsammlung aufbaute. Die Wirtschaftskrise nach 1929 ging auch an den Karstadt-Warenhäusern nicht spurlos vorbei, ebenso machten ihnen die zunehmenden Anfeindungen gegen jüdische Warenhäuser zu schaffen. Gewaltige Umsatzeinbrüche waren die Folge. 1932 zog sich Rudolph Karstadt als Hauptaktionär zurück. Im Sommer 1933 knüpften die Banken die Auszahlung eines zum Weiterbetrieb der Warenhäuser dringend benötigten Kredits an das Ausscheiden jüdischer Geschäftsführer, Aktionäre und Angestellter. Zwei leitende Mitarbeiter, die auch Mitglieder der NSDAP waren, sorgten dafür, dass die Forderungen umgesetzt wurden. Somit ist die Karstadt AG, die allerdings ihren Namen behielt, wie auch Hermann Tietz, aus dem nach der Arisierung durch die Nationalsozialisten Hertie wurde, eines der ersten großen, arisierten jüdischen Unternehmen in Deutschland. Im Rahmen der sogenannten Wiedergutmachungen wurden nach dem Krieg Ausgleichszahlungen an die ursprünglichen Besitzer und deren Erben geleistet, en détail aufgearbeitet ist die Geschichte allerdings noch nicht. Anfang 1945 wurde das Kaufhaus Oberpollinger bei einem Bombenangriff schwer getroffen. Es brannte nahezu vollständig aus. Die letzten Warenbestände und Einrichtungsgegenstände wurden geplündert. Nach Kriegsende eröffnete der Verkauf zunächst nur in den Kellerräumen, ab 1947 im Erdgeschoss. Bis 1949 dehnte sich die Verkaufsfläche nach und nach über die weiteren Etagen aus. 1954 erfolgte die feierliche Wiedereröffnung des Gesamtgebäudes unter dem Slogan „Außen im vertrauten Kleid – innen nach der neuen Zeit“. 2006 wurde auf dem angrenzenden Gelände ein Anbau eröffnet, der die Verkaufsfläche maßgeblich erweiterte. Vor dem Eingang des Anbaus erinnert ein massiver Granitblock daran, dass sich hier einst die frühere Hauptsynagoge befand.</p><p><em><strong><a href="https://municharttogo.zikg.eu/items/show/226">Für mehr (einschließlich 8 Bilder) sehen Sie den Originalartikel</a></strong></em></p>]]></summary>
    <published>2025-04-11T17:31:08+02:00</published>
    <updated>2026-08-13T14:13:31+02:00</updated>
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      <name>Heidi Rehn</name>
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    <title type="html"><![CDATA[Die städtische Malschule an der Westenriederstraße: Ausbildungsstätte für zahlreiche Künstler*innen]]></title>
    <summary type="html"><![CDATA[<p><strong><em>Über die zur städtischen Gewerbeschule an der Westenriederstraße gehörende Malschule ist nur wenig bekannt, obwohl dort teilweise namhafte Lehrer unterrichteten und sich prominente Künstler*innen auf die Aufnahmeprüfung an der Akademie vorbereiteten.</em></strong></p><img src="https://municharttogo.zikg.eu/files/fullsize/a0d4f206329a8b71abec264c7321ca43.jpg" alt="Der Eingang zur ehemaligen Städtischen Gewerbeschule, heute Städtische Friedrich-List-Wirtschaftsschule, 2025" /><br/><p>In dem Schulgebäude an der Westenriederstraße befindet sich bis heute die „Städtische Riemerschmid-Wirtschaftsschule für Mädchen“, in den Räumen der damalige Gewerbeschule ist die Städtische Friedrich-List-Wirtschaftsschule beheimatet. Diese Gewerbeschule war eine von vier Gewerbeschulen in München, die für mehrere Handwerke zuständig waren. Die Schule an der Westenriederstraße war eine Kunst-Gewerbe- und -Handwerkerschule, die von Lehrlingen und Gesellen, aber auch von Knaben und Mädchen ohne handwerkliche Ausbildung besucht wurde. Sie nutzten vor allem die freie Mal- und Bildhauerschule, um sich auf die Aufnahmeprüfung an der Akademie vorzubereiten. Häufig mit der Kunstgewerbeschule verwechselt, wurde diese Schule 1880 gegründet, zog dann 1901 in das Gebäude an der Westenriederstraße und wurde 1928 um die Meisterschule für das deutsche Maler- und Lackiererhandwerk erweitert. Das war das Verdienst des langjährigen Direktors Otto Rückert (1888–1959), der seit etwa 1920 die Schule leitete, allerdings 1934 dem NSDAP-Mitglied Bruno Goldschmitt (1881–1964) weichen musste und vom Dienst suspendiert wurde. Zu den Schüler*innen zählten Josef Henselmann (1898–1987), Ernst Klinger (1900–1962) und <a href="https://municharttogo.zikg.eu/items/show/223" target="_blank" rel="noopener">Elisabeth Springer</a> (1904–1941), die wohl von 1923 bis 1927 die Schule besuchte und unter anderem von Georg Schrimpf (1889–1938) unterrichtet wurde.</p><p><em><strong><a href="https://municharttogo.zikg.eu/items/show/225">Für mehr (einschließlich 10 Bilder) sehen Sie den Originalartikel</a></strong></em></p>]]></summary>
    <published>2025-04-09T16:22:48+02:00</published>
    <updated>2026-07-16T13:43:04+02:00</updated>
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      <name>Susanna Partsch</name>
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    <title type="html"><![CDATA[Das „Imperialhaus“ in der Schützenstraße: Vom „Niedrigpreiswarenhaus“ zum ersten Tonfilmkino Münchens]]></title>
    <summary type="html"><![CDATA[<p><strong><em>Der dreieckige Grundriss machte das mehrstöckige Haus von Beginn an besonders. Hier legte Hermann Tietz den Grundstein für sein deutschlandweit erfolgreiches Warenhausimperium und die Münchner Lichtspiele fanden erstmals zu Ton und Musik.</em></strong></p><img src="https://municharttogo.zikg.eu/files/fullsize/14e59bdd64da843a3ab84224c60bf700.jpg" alt="Das „Café Imperial“ in der Schützenstraße, 1883" /><br/><p>Das 1877 nach Plänen des Münchner Architekten Joseph von Schmaedel (1847–1923) errichtete Haus erregt bis heute Aufsehen durch seine vom dreieckigen Grundstück vorgegebene ungewöhnliche Form. Zeitweise trug es den Namen „Bügeleisenhaus“, eine Reminiszenz an das aus New York bekannte „Flatiron-Building“. Mit dem Einzug des Optikergeschäfts Pini wurde es für viele Jahrzehnte zum „Pini-Haus“. Nach der Jahrtausendwende befand sich hier das Hotel Anna, das inzwischen als „Yours Truly“ firmiert. Wie auf frühen Fotografien zu sehen ist, war die Ecke zum Karlsplatz/ Stachus stets abgerundet und zunächst mit umlaufenden Steinbalkonen horizontal gegliedert. Nach Kriegs- und Brandschäden vorgenommene Umbauten griffen dies durch breite Leuchtreklamebänder auf, die für „Times-Square-Feeling“ am Stachus sorgten. Der ursprüngliche Name „Imperialhaus“ leitet sich ab vom „Imperial-Café“, das dort ab 1877 betrieben wurde. 1889 eröffnete Hermann Tietz hier zusammen mit seinem Neffen Oskar sein erstes Münchner Kaufhaus als sogenanntes „Klein“- oder „Niedrigpreiswarenhaus“. Der große Erfolg machte bald die Erweiterung der Geschäftsräume vom Erdgeschoss in die erste Etage nötig, bis das Warenhaus 1905 in das neu errichtete, weitaus luxuriösere Gebäude am Bahnhofplatz umzog. 1907 wurde das Haus zu einem der ersten größeren Filmtheater Münchens mit 450 Plätzen umgebaut. Im Februar 1922 hatte hier der erste „echte“ Tonfilm der Stadt Premiere. Während des Zweiten Weltkriegs befand sich an dieser Stelle ein rund um die Uhr geöffnetes Soldatenkino, das bei einem Luftangriff Ende 1944 zerstört wurde. In der Nachkriegszeit mietete sich für einige Jahre die amerikanische Nachrichtenagentur Associated Press in der obersten Etage ein.</p><p><em><strong><a href="https://municharttogo.zikg.eu/items/show/224">Für mehr (einschließlich 5 Bilder) sehen Sie den Originalartikel</a></strong></em></p>]]></summary>
    <published>2025-04-09T15:04:49+02:00</published>
    <updated>2026-08-13T14:12:58+02:00</updated>
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      <name>Heidi Rehn</name>
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