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  <title type="text">MunichArtToGo</title>
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    <title type="html"><![CDATA[Museum Brandhorst: Long Story Short. Eine Kunstgeschichte aus der Sammlung Brandhorst von den 1960er-Jahren bis zur Gegenwart: 23.10.2025–31.01.2027]]></title>
    <summary type="html"><![CDATA[<p><strong><em>Über die Ausstellung</em></strong></p><img src="https://municharttogo.zikg.eu/files/fullsize/77db8c147dd52658826f19968058fb3a.jpg" alt="Key Visual, Design: PARAT.cc, Mark Leckey, Inflatable Felix, The Universal Addressability of Dumb Things, Ausstellungsansicht, Nottingham Contemporary, 2013, Foto: Andy Keate.
" /><br/><p>„Long Story Short“ erzählt zum ersten Mal seit der Eröffnung des Museums 2009 eine Geschichte der zeitgenössischen Kunst von den 1960er-Jahren bis zur Gegenwart aus den Beständen der Sammlung Brandhorst. Jeder Raum ist eine eigene Ausstellung für sich: von der Materialreflexion der Arte Povera und der formalen Reduktion des Minimalismus über die konzeptuelle Fotografie der 1970er-Jahre und die körperpolitischen Positionen der 1980er- bis zum Malereidiskurs der 1990er-Jahre und den digitalen Bildsprachen der Gegenwart. Noch nie gezeigte Werke und Neuerwerbungen treten dabei mit Ikonen des Museums in Dialog und ermöglichen neue Perspektiven auf die mittlerweile über 2000 Werke umfassende Sammlung. Die Ausstellung macht die vielfältigen Ausdrucksformen und ästhetischen Strategien der Kunst als Teil eines historischen Gefüges erfahrbar. Sie zeigt, wie Kunst nicht isoliert existiert, sondern in einem ständigen Austausch mit ihrer Zeit, mit politischen, sozialen und technologischen Entwicklungen steht, diese in freier Weise reflektiert und damit ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft ist. <b>Mit Werken von</b> Kerstin Brätsch, Victor Burgin, André Cadere, DAS INSTITUT (Kerstin Brätsch und Adele Röder), Walter De Maria, Wade Guyton, Georg Herold, Charline von Heyl, Jacqueline Humphries, KAYA (Kerstin Brätsch und Debo Eilers), Jannis Kounellis, Michael Krebber, Louise Lawler, Mark Leckey, Mario Merz, Marisa Merz, Albert Oehlen, Kayode Ojo, Laura Owens, Palermo, Giulio Paolini, Sondra Perry, Sigmar Polke, Seth Price, Amy Sillman, Frank Stella, Martine Syms, Niele Toroni, Rosemarie Trockel, Richard Tuttle, Cy Twombly, Franz West</p><p><em><strong><a href="https://municharttogo.zikg.eu/items/show/283">Für mehr (einschließlich 10 Bilder) sehen Sie den Originalartikel</a></strong></em></p>]]></summary>
    <published>2025-11-13T11:22:41+01:00</published>
    <updated>2026-08-13T14:49:30+02:00</updated>
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      <name>Museum Brandhorst</name>
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    <title type="html"><![CDATA[Das Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke: Freiheit der Teilhabe: Antike für alle]]></title>
    <summary type="html"><![CDATA[<p><strong><em>Freiheit ist nicht nur mit inhaltlichen Aspekten oder einzelnen Kunstwerken im Museum verbunden – Freiheit besteht im Museum auch in der Freiheit, Kunst zu genießen, von Kunst zu lernen und an Kunst und Kultur teilzuhaben. Der Begriff Freiheit steckt auch in Barriere<i>freiheit</i>: frei sein von Hürden – das ist unser erklärtes Ziel. Diese Hürden können Stufen, Sprache oder Eintrittsgelder sein – und noch vieles mehr.</em></strong></p><img src="https://municharttogo.zikg.eu/files/fullsize/03e274939d926ea99b8f1de253754c2f.jpg" alt="Der Diskobol des Myron als Tastobjekt" /><br/><p>Das Museum für Abgüsse zeigt originalgetreu abgeformte Skulpturen, Reliefs und Kleinkunst der griechischen und römischen Antike vom 7. Jahrhundert vor Christus bis zum 5. Jahrhundert nach Christus. Die Abgüsse geben das abgeformte Objekt exakt in Größe, Oberflächenbeschaffenheit und allen Details wieder. Mit unseren Abgüssen von antiken Originalen, die sich in Museen auf der ganzen Welt befinden, bieten wir im süddeutschen Raum das breiteste Spektrum an Bildwerken der griechischen und römischen Antike. Seit mehreren Jahren hat Barrierefreiheit im Münchner Abgussmuseum einen hohen Stellenwert. Die Freiheit steht dabei im Mittelpunkt: Wir streben eine positive und partizipative Art der Vermittlung an, die sich am Menschen und seiner Vielfältigkeit in Interessen, Bedürfnissen und Möglichkeiten orientiert. Den Startpunkt hierfür bildete das Projekt „All Inclusive“ im Förderprogramm „Kultur.Digital.Vermittlung“ des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst. Angepasst an unsere räumlichen, personellen und infrastrukturellen Gegebenheiten entwickeln wir seit 2021 vielfältige Angebote für blinde und sehbeeinträchtigte Personen, für Gehörlose Besucherinnen und Besucher sowie für Menschen mit kognitiven Einschränkungen. Die Angebote sind ausgerichtet auf den Einzel- wie auch Gruppenbesuch, auf Führungen aber auch auf die Nutzung am heimischen PC. So hoffen wir, alle in die Lage zu versetzen, frei – und so wie es jeder und jede kann und möchte – an unserem Kulturerbe teilzuhaben.</p><p><em><strong><a href="https://municharttogo.zikg.eu/items/show/259">Für mehr (einschließlich 3 Bilder&#32;&amp;&#32;1 Video) sehen Sie den Originalartikel</a></strong></em></p>]]></summary>
    <published>2025-06-26T13:24:17+02:00</published>
    <updated>2026-08-13T14:35:09+02:00</updated>
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      <name>Andrea Schmölder-Veit&amp;#32;&amp;amp;&amp;#32;Nele Schröder-Griebel</name>
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    <title type="html"><![CDATA[Architekturmuseum der TUM: Das Archiv als Freiraum der Forschung]]></title>
    <summary type="html"><![CDATA[<p><strong><em>Im Archiv des Architekturmuseums der TUM liegen Zeichnungen, Fotografien und Archivalien von einst verfeindeten Architekten und politisch konträren Architekturauffassungen im Freiraum der Forschung gleichberechtigt nebeneinander.</em></strong></p><img src="https://municharttogo.zikg.eu/files/fullsize/fdb459174a86ac9d31aea6f98b624f7e.jpg" alt="Eingang Archiv des Architekturmuseum der TUM" /><br/><p>Das Architekturmuseum der TUM betreut eines der größten Archive im deutschsprachigen Raum für alle Bereiche der Architektur. Die Bestände – 1868 als Lehrmittelsammlung für den Architekturunterricht eingerichtet – dienen heute als Grundlage für internationale Forschungen und Publikationen sowie für die Lehre und Ausstellungen. Im Archiv liegen zahlreiche Unterlagen ehemals verfeindeter Architekten – Klenze vs. Gärtner, Thiersch vs. Riemerschmid, Bestelmeyer vs. Fischer, Fick vs. Vorhoelzer, Schmitthenner vs. Schneck – sowie von politisch sich bekämpfenden Richtungen – wie das Neue Bauen gegen Heimatschutzarchitektur – friedlich nebeneinander. Der in Vergessenheit geratene Architekt Adolf Schneck gehörte zu den Vertretern der Moderne in Deutschland, deren Ziele – „Licht, Luft, Öffnung für ein befreites Wohnen“ (Sigfried Giedion), Rationalisierung, soziales Wohnen, neue Ästhetik – das Neue Bauen bestimmten. Besondere Bedeutung erlangte Schneck, als er auf der von Mies van der Rohe betreuten Werkbundausstellung Am Weißenhof in Stuttgart 1927 zwei Häuser errichten konnte. Die Siedlung wurde von der konservativen „Stuttgarter Schule“ um Paul Schmitthenner bekämpft und Schneck als „Baubolschewist“ beschimpft. Als Gegenmodell zum Weißenhof initiierte Schmitthenner 1933 im Rahmen der Ausstellung „Deutsches Holz“ in unmittelbarer Nachbarschaft die Kochenhofsiedlung mit Einfamilienhäusern mit konventionellen Satteldächern. Als architektonisches Ideal propagierte Schmitthenner Goethes Gartenhaus, für ihn der Urtyp eines „Deutschen Wohnhauses“, das aus „deutscher Tradition“ und „deutschem Boden“ erwachsen war und damit den Gegenpol zur traditionslosen „Internationalen Architektur“ bildete, wie sie auf dem Weißenhof demonstriert wurde. Die politische Instrumentalisierung des Gartenhauses ging im Nationalsozialismus weiter, der kleine Bau diente in vielen Varianten als Leitbild und Muster eines „deutschen Hauses“. Schneck blieb nach 1933 in Stuttgart und beschränkte sich zunächst auf seine Lehrtätigkeit an der Württembergischen Kunstgewerbeschule, passte sich dann aber doch an. Die als „entartete Architektur“ oder „Arabersiedlung“ diffamierte Siedlung Am Weißenhof sollte 1938 für den Neubau des Generalkommandos V des Heeres abgerissen werden, dazu kam es zum Glück nicht mehr.</p><p><em><strong><a href="https://municharttogo.zikg.eu/items/show/258">Für mehr (einschließlich 8 Bilder) sehen Sie den Originalartikel</a></strong></em></p>]]></summary>
    <published>2025-06-24T13:16:29+02:00</published>
    <updated>2026-08-13T14:34:35+02:00</updated>
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      <name>Irene Meissner</name>
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    <title type="html"><![CDATA[Hochschule für Musik und Theater: Arcisstraße 12.: Ein Ort für Kunst und Zukunft, Erinnerung und Demokratie ]]></title>
    <summary type="html"><![CDATA[<p><strong><em>Seit 1957 haben wir, die Hochschule für Musik und Theater München, unseren Hauptstandort im Gebäude der Arcisstraße 12 auf dem Campus Arcisstraße. Obwohl die Nationalsozialisten nur rund acht Jahre von 1937 bis 1945 die „Hausherren“ auf diesem Gelände waren, gelingt es uns nicht immer, den braunen „Geist“ zu überschreiben.</em></strong></p><img src="https://municharttogo.zikg.eu/files/fullsize/1d4e2b6c7a677c77aa256986b8640874.jpg" alt="Das Hauptgebäude der Hochschule für Musik und Theater München in der Arcisstraße 12" /><br/><p>Wir, die wir auf dem Gelände unseres Campus Arcisstraße arbeiten, musizieren, studieren, lehren oder forschen, werden jeden Tag auf fast profane Weise an die toxische Wirkung und Schuld dieses Ortes erinnert. Die kleinen Momente sind es, die einen unerwartet überkommen: der Klang der eigenen Schritte am Morgen auf der Marmortreppe im Lichthof, die kantige Glattheit der Türklinken, die Wuchtigkeit der sich auflösenden Fensterrahmen. Wie kann es uns gelingen, den menschenverachtenden Geist, den man beim Betreten des Gebäudes spüren kann, zu überwinden? Welche Verantwortung ergibt sich aus der Last der Vergangenheit für die Gestaltung von Gegenwart und der Zukunft? Welche Möglichkeiten ergeben sich aus der Überlagerung der toxischen historischen Linien an diesem Ort? Eine Musikhochschule wie wir – eine Universität der Künste – ist ein Ort der Freiheit, der Debatte und der Vielfalt. Wie verteidigen wir diese Werte gegen demokratiefeindliche Stimmen bei gleichzeitiger Offenheit? In diesem Spannungsfeld bewegen wir uns. Dies zu reflektieren, zu nutzen und sich selbst/bewusst in diesem Kontext zu bewegen, ist Chance, Bürde und Verantwortung zugleich.  </p><p><em><strong><a href="https://municharttogo.zikg.eu/items/show/257">Für mehr (einschließlich 2 Bilder) sehen Sie den Originalartikel</a></strong></em></p>]]></summary>
    <published>2025-06-24T12:52:44+02:00</published>
    <updated>2026-08-13T14:32:57+02:00</updated>
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      <name>Prof. Lydia Grün, Präsidentin der HMTM</name>
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    <title type="html"><![CDATA[Museum Brandhorst: Confrontations. Gegenüberstellungen aus der Sammlung: 23.10.2025–27.09.2026]]></title>
    <summary type="html"><![CDATA[<p><strong><em>Über die Ausstellung</em></strong></p><img src="https://municharttogo.zikg.eu/files/fullsize/a1b65cc5ef78be9e7d9d7368b23a38bb.jpg" alt="Key Visual, Design: PARAT.cc" /><br/><p>„Confrontations. Gegenüberstellungen aus der Sammlung“ bringt Werkpaare aus der Sammlung Brandhorst zusammen, die keine direkte kunsthistorische oder formale Beziehung zueinander haben. Ein Weihnachtsbaum aus Stahl (Philippe Parreno) trifft auf einen einzelnen roten Kinderschuh (Robert Gober), eine Fotoserie aus Venedig (Tarrah Krajnak) auf einen bunt bemalten Stab (André Cadere). Eine riesige Schwarze Hulk-Actionfigur (Arthur Jafa) steht neben einem kleinen Siegertreppchen (Rosemarie Trockel). Gerade in diesen Begegnungen entsteht eine besondere Spannung: Die Gegenüberstellungen eröffnen neue Gedankenräume, sprechen unsere Intuition an und wecken Emotionen. Mal berührend, mal subtil, mal komisch und immer mehrdeutig, entsteht ein Gespräch zwischen und über Kunst. Die Ausstellung lädt dazu ein, Konfrontation als produktiv zu begreifen, neue Verbindungen zu entdecken, gewohnte Lesarten zu hinterfragen und persönliche Erfahrungen mit übergreifenden Fragen der Gegenwart zu verknüpfen. <b>Mit Werken von</b> Monika Baer, Nairy Baghramian, Georg Baselitz, Joseph Beuys, Alexandra Bircken, James Lee Byars, André Cadere, Nicole Eisenman, Jana Euler, Louis Fratino, Lee Friedlander, Robert Gober, Richard Hamilton, Keith Haring, Rachel Harrison, Damien Hirst, Arthur Jafa, Mike Kelley, Tarrah Krajnak, Louise Lawler, Zoe Leonard, Tala Madani, Mario Merz, Tatsuo Miyajima, Philippe Parreno, Pope.L, Richard Prince, Raymond Saunders, Jim Shaw, Amy Sillman, Wolfgang Tillmans, Rosemarie Trockel, Cy Twombly, Kara Walker, Andy Warhol, Shin Yanagisawa </p><p><em><strong><a href="https://municharttogo.zikg.eu/items/show/256">Für mehr (einschließlich 7 Bilder) sehen Sie den Originalartikel</a></strong></em></p>]]></summary>
    <published>2025-06-24T11:45:44+02:00</published>
    <updated>2026-08-13T14:33:14+02:00</updated>
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      <name>Museum Brandhorst</name>
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    <title type="html"><![CDATA[Das Amerikahaus München : Bayerns transatlantisches Zentrum]]></title>
    <summary type="html"><![CDATA[<p><strong><em>Das Amerikahaus ist ein offenes Haus für die breite Öffentlichkeit und transatlantische Akteure, das sich mit seinem vielfältigen Veranstaltungs- und Serviceangebot der Zusammenarbeit und Vernetzung mit den Amerikas widmet.</em></strong></p><img src="https://municharttogo.zikg.eu/files/fullsize/2d6c351bc1c0e464a29743ee49a81ac5.jpg" alt="Frontansicht des Amerikahauses" /><br/><p>Das Amerikahaus ist eine Kultur- und Bildungseinrichtung des Freistaats Bayern und Bayerns transatlantisches Zentrum für die USA, Kanada und Lateinamerika. </p><p>Das Amerikahaus setzt sich mit seinem Programm aktiv für die Meinungs-, Kunst- und Wissenschaftsfreiheit ein. Es ist ein Ort der Bildung und Begegnung – ein lebendiges Forum für transatlantischen Dialog, kritischen Diskurs, wissenschaftlichen Austausch und kulturelle Verständigung. Das Veranstaltungsprogramm zu Kultur und Gesellschaft bietet u.a. Ausstellungen, Theateraufführungen und Konzerte, Vorträge und Podiumsdiskussionen, Filmvorführungen und Lesungen – viele Programme werden auf Englisch oder auch auf Spanisch durchgeführt. Zudem gibt es das hauseigene Recherchezentrum zu Nordamerika; die Austausch- und Studienberatung für junge Leute, die sich für einen Aufenthalt in den USA oder Kanada interessieren, sowie als wissenschaftliche Netzwerkeinrichtung die Bayerische Amerika-Akademie. Entstanden ist das Amerikahaus nach Ende des Zweiten Weltkriegs als Einrichtung der US-Regierung, um die Demokratisierung der vom Nationalismus befreiten Deutschen voranzubringen. Das denkmalgeschützte Gebäude steht seit 1957 am Karolinenplatz und wurde als Symbol für die demokratische Wiedergeburt in München errichtet. 1997 hat die US-Regierung ihre Arbeit dort eingestellt. Aufgrund des großen Einsatzes der Öffentlichkeit, Politik und Wirtschaft ist das Amerikahaus seitdem eine Einrichtung in bayerischer Hand.</p><p><em><strong><a href="https://municharttogo.zikg.eu/items/show/255">Für mehr (einschließlich 2 Bilder) sehen Sie den Originalartikel</a></strong></em></p>]]></summary>
    <published>2025-06-18T14:22:28+02:00</published>
    <updated>2026-08-13T14:31:32+02:00</updated>
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      <name>Stiftung Bayerisches Amerikahaus gGmbH</name>
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    <title type="html"><![CDATA[Die Neue Sammlung – The Design Museum: Das Museum der schönsten Designikonen]]></title>
    <summary type="html"><![CDATA[<p><strong><em>Vom Sitzen und Schweben – der Freischwingerstuhl als Revolution der Moderne. Ein Möbel, das eine völlig neue Art des Sitzens ermöglicht und zugleich ein Symbol für die Zeit darstellt. Der Freischwingerstuhl steht für die Luftdurchlässigkeit, die Öffnung und die Freiheit, die man in den 1920er Jahren anstrebte – gerade auch im Gegensatz zu den schweren Polstermöbeln der Zeit davor.</em></strong></p><img src="https://municharttogo.zikg.eu/files/fullsize/a6291655696e0513bcdc613d3dfa38c4.jpg" alt="Marcel Breuer (1902–1981), Stuhl B 33, 1927/28" /><br/><p>Neue Bauten, neue Räume, neue Materialien: so hießen einige der Maximen, die die Voraussetzungen zu einer der revolutionärsten Neuerungen in der Geschichte des Möbeldesigns bildeten. Nicht nur die Bauwerke sollten schweben und durch überkragende „Wolkenbügel“ frei in den Raum vorstoßen – auch die neuen Stühle und Sessel sollten ein frei schwebendes und schwingendes Sitzen ermöglichen. Dazu benötigte man neue Materialien und Technologien. Ausgangspunkt war das tiefgezogene Stahlrohr, das die Gestalter der Moderne ihre Ideen verwirklichen ließ. Nach dem ersten Stahlrohrmöbel von 1925, dem berühmten Sessel B 3 (Wassily) von Marcel Breuer, entstand wenig später der hinterbeinlose Freischwinger. Der holländische Architekt Mart Stam gilt als der Erfinder dieses neuen Sitzmöbels. Nach einem ersten Prototyp aus Gasleitungsrohren verwendete er dünnes Stahlrohr, das er aus Stabilitätsgründen an den Biegungen verstärken musste, sodass der federnde Effekt ausblieb. Seinen Ende 1926 entworfenen Stuhl stellte er 1927 auf der Ausstellung „Die Wohnung“ in der Stuttgarter Weißenhofsiedlung vor. Gleichzeitig entwickelte Mies van der Rohe für ebendiese Ausstellung eine besonders elegante und zudem federnde Version dieses neuen Möbeltyps. Damit begann die Akzeptanz des modernen Stahlrohrmöbels zu wachsen. Die Entwürfe von Mart Stam, Mies van der Rohe und Marcel Breuer lösten eine Welle von neuen Entwürfen, Varianten und Nachahmungen aus und verhalfen damit dem hinterbeinlosen Sitzmöbel zum weltweiten Durchbruch.</p><p><em><strong><a href="https://municharttogo.zikg.eu/items/show/254">Für mehr (einschließlich 3 Bilder) sehen Sie den Originalartikel</a></strong></em></p>]]></summary>
    <published>2025-06-18T14:16:45+02:00</published>
    <updated>2026-08-13T14:27:34+02:00</updated>
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      <name>Dr. Josef Straßer</name>
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    <title type="html"><![CDATA[Lenbachhaus: Unterwegs zur künstlerischen Freiheit: Gabriele Münter auf dem Fahrrad]]></title>
    <summary type="html"><![CDATA[<p><strong><em>Ein Fahrrad, ein weiter Hosenrock und Malutensilien im Gepäck – Gabriele Münter fuhr vor über hundert Jahren ihrer Zeit voraus. Ihre Ausflüge waren mehr als nur Sport: Sie waren Ausdruck von Freiheit, Selbstbestimmung und einem neuen Blick auf die Welt.</em></strong></p><img src="https://municharttogo.zikg.eu/files/fullsize/2db043708dd280a22264803a16e4d908.jpg" alt="Wassily Kandinsky – Gabriele Münter in einem von Kandinsky entworfenen Reformkleid, München, 1904" /><br/><p>Zu Beginn des 20. Jahrhunderts galt Radfahren für Frauen als „unschicklich“ und „undamenhaft“. Trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen? – besaß die Künstlerin Gabriele Münter (1877–1962) ein eigenes Fahrrad und trug dazu eine „Radbux“, einen weit geschnittenen Hosenrock, der viel mehr Bewegungsfreiheit bot als das damals übliche Korsett. Das Rad bedeutete für sie Mobilität, Unabhängigkeit und neue Perspektiven: Gemeinsam mit Wassily Kandinsky unternahm sie Touren ins Umland. Mit leichtem, mobilem Gepäck – gefaltete Staffelei, kleine Malpappen, Pinseln – erkundeten sie Motive unter freiem Himmel. Diese Eindrücke übertrug Münter in Malerei und Fotografie. Einige Jahre später ließ sie sich auf Reisen ihr Fahrrad sogar nach Italien schicken – „weil man ohne Rad doch nur ein halber Mensch ist.“ (Gabriele Münter an ihren Bruder Carl Münter, 24. September 1905, zitiert nach Kleine 1990, S. 234.) Auch auf ihrem künstlerischen Weg strebte Münter nach Unabhängigkeit. Sie war eine der wenigen Frauen, die eine umfassende künstlerische Ausbildung erhalten konnte und war zentral an der Entwicklung des Expressionismus beteiligt. Ihre kraftvollen Farben, klaren Formen und der unkonventionelle Blick prägten die Bildsprache des <i>Blauen Reiter</i>. Heute ist klar: Gabriele Münter fuhr nicht nur Fahrrad – sie fuhr voran. Ihre Biografie und ihr Werk erzählen von Selbstbestimmung, künstlerischer Freiheit und dem Wunsch, sich nicht einordnen zu lassen.</p><p><em><strong><a href="https://municharttogo.zikg.eu/items/show/253">Für mehr (einschließlich 3 Bilder) sehen Sie den Originalartikel</a></strong></em></p>]]></summary>
    <published>2025-06-05T18:54:05+02:00</published>
    <updated>2026-08-13T14:27:57+02:00</updated>
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      <name>Lioba Zangenfeind</name>
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    <title type="html"><![CDATA[ZI: Freihandbestand: Durch die Bücher browsen: Entdecken statt suchen]]></title>
    <summary type="html"><![CDATA[<p><strong><em>Eine Bibliothek mit Freihandbestand ist weit mehr als nur ein Aufbewahrungsort für Bücher.</em></strong></p><img src="https://municharttogo.zikg.eu/files/fullsize/2fa754bb892763c00cba5e11db0b2b95.jpg" alt="Der große Lesesaal" /><br/><p>Die Bibliothek des Zentralinstituts für Kunstgeschichte (ZI) ist in einem abgetrennten Bereich des <a href="https://municharttogo.zikg.eu/items/show/27" target="_blank" rel="noopener">Gebäudes</a> untergebracht – zugänglich mit einem Bibliotheksausweis des ZI. Wer die Eingangsaufsicht passiert, betritt eine der bedeutendsten kunsthistorischen Fachbibliotheken weltweit: Über 763.000 Medieneinheiten stehen hier bereit, darunter 1.138 laufend abonnierte Fachzeitschriften, über 78.000 Auktionskataloge, zahlreiche Online-Angebote und Datenbanken. Hinzu kommen die Bildbestände der Photothek mit circa 900.000 Medieneinheiten. Die Bibliothek des ZI zählt international zu den größten Einrichtungen ihrer Art. Ihre Besonderheit: Der Großteil des Bestandes ist im Freihandsystem direkt zugänglich. Das heißt, dass der überwiegende Teil der Bücher unmittelbar und ohne Vorbestellung genutzt werden kann. Rara werden dagegen konservatorisch angemessen in Magazinen verwahrt und auf Anfrage bereitgestellt. Auf fünf Ebenen erstrecken sich rund 11,5 Kilometer frei zugängliche Regale mit Literatur zur Kunst vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart. Themenschwerpunkte sind die Kunst Frankreichs, Kunst und kunstwissenschaftliche Literatur der ost- und südosteuropäischen Länder, Kunsttheorie und Wissenschaftsgeschichte, Ikonographie, Gartenkunst, Kunst und Architektur des 20. und 21. Jahrhunderts sowie französische Graphzines, künstlerische Comics und Graphic Novels. Diese unmittelbare Zugänglichkeit der Bücher ist ein zentraler Vorteil der Freihandbibliothek und wirkt sich auch auf die geistige Freiheit aus – sie eröffnet Forschenden Freiräume für unerwartete Entdeckungen. Wer ein bestimmtes Buch aus dem Regal holt, stößt in den systematisch aufgestellten Bereichen auf benachbarte Werke, nach denen er gar nicht gesucht hat. Gerade diese Zufallsfunde eröffnen oft neue Perspektiven. So entsteht ein offener Denkraum, in dem Recherche nicht nur zielgerichtet, sondern auch inspirierend sein kann. Anders als in Bibliotheken mit reinem Magazinbestand, in denen der Zugang zu Literatur über Katalogrecherche und Ausleihsysteme vermittelt wird, erlaubt die Freihandbibliothek einen direkten, ungefilterten Zugang zum Wissen. Die Freihandbibliothek des ZI steht damit sinnbildlich für Freiheit in der Forschung: Sie bietet nicht nur Zugang zu Information, sondern auch den Raum zur eigenständigen Auseinandersetzung – frei von Vorselektion, frei im Denken.</p><p><em><strong><a href="https://municharttogo.zikg.eu/items/show/249">Für mehr (einschließlich 7 Bilder) sehen Sie den Originalartikel</a></strong></em></p>]]></summary>
    <published>2025-05-22T17:05:27+02:00</published>
    <updated>2026-08-13T14:22:07+02:00</updated>
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      <name>Eva Blüml &amp;#32;&amp;amp;&amp;#32;Krista Profanter</name>
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    <title type="html"><![CDATA[SMÄK: Befreie den Sonnengott!: Ein Augmented Reality Adventure im Museum]]></title>
    <summary type="html"><![CDATA[<img src="https://municharttogo.zikg.eu/files/fullsize/8611324d5e464f98503240315f103d43.jpg" alt="Spielende beim AR-Adventure" /><br/><p>Vor Dir lodert eine Flammenwand und der sprechende Löwe fordert ein Opfer, bevor er sich bereiterklärt, das Feuer zu löschen. Erst als der Sonnenstrahl auf das steinerne Tor fällt, öffnet es sich und lässt Dich in den nächsten Raum eintreten. Plötzlich umschwirrt Dich ein ganzer Schwarm bunte Skarabäen – wer hat die denn in die Freiheit entlassen, und was machen sie eigentlich hier im Museum? Löwe, Sonnenstrahl und Skarabäen gehören zu einem ganz besonderen Spiel, dass man im Ägyptischen Museum erleben kann – dem Augmented Reality Adventure „Die Nachtfahrt der Sonne“. Ausgestattet mit AR-fähigen Geräten bewegen sich die Spielenden frei im Museum und entdecken auf ihren Bildschirmen, was dem normalen Auge verborgen bleibt. Der Sonnengott selbst ist es, der über der ersten Galerie auftaucht und der Gruppe ihren Auftrag verkündet. Die Spielenden begleiten ihn auf seiner Reise durch die zwölf Stunden der Nacht. Dabei warten einige Rätsel und Herausforderungen: so müssen die Skarabäen wieder eingefangen werden und am Ende muss sich die Gruppe gar der großen Apophis-Schlange stellen, dem Widersacher des Sonnengottes. Ob es die Spielenden schaffen, dass auch am nächsten Morgen die Sonne wieder aufgeht? Die Idee des Spiels greift eine Grundsituation der Archäologie auf, Sehnsucht und Antrieb vieler Archäolog*innen: Sie sind auf der Suche, sie möchten etwas finden. Früher waren dies Schätze, Gräber und Tempel, heute mag es eher eine (wissenschaftliche) Erkenntnis sein – doch vor allem in der medialen Aufbereitung haftet der Archäologie immer noch die Aura einer romantischen Verklärung, einer Schatzsuche an. Mit diesen Klischees wird ganz bewusst gespielt und so ist dieses AR-Game ein spannendes und interessantes Angebot, bei dem das Museum auf eine ganz andere Art erkundet werden kann.</p><p><em><strong><a href="https://municharttogo.zikg.eu/items/show/247">Für mehr (einschließlich 6 Bilder) sehen Sie den Originalartikel</a></strong></em></p>]]></summary>
    <published>2025-05-16T17:02:04+02:00</published>
    <updated>2026-08-13T14:21:19+02:00</updated>
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      <name>Roxane Bicker</name>
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    <title type="html"><![CDATA[Neue Sammlung: Ins Freie: Eine Ausstellung über eine grundlegende menschliche Sehnsucht]]></title>
    <summary type="html"><![CDATA[<p><strong><em>Die Ausstellung „Ins Freie“ nimmt eine grundlegende menschliche Sehnsucht in den Blick: den Drang nach draußen. Egal ob in die Natur, den Park, den heimischen Garten oder die Stadt, allein oder in Gesellschaft – das Bedürfnis, freie Zeit im Außenraum zu verbringen, ist heute aktueller denn je.</em></strong></p><img src="https://municharttogo.zikg.eu/files/fullsize/d4e189e103aead26fb896f9d33a31e08.jpg" alt="Ausstellungsansicht „Ins Freie“, 2021" /><br/><p>Im Design spiegelt sich diese jahrhundertealte Sehnsucht auf vielfältige Weise wider, sei es in Entwürfen für den Außenbereich, in Sportgeräten oder in falt-, klapp- und tragbaren Objekten. Auch die Natur selbst dient als Inspirationsquelle für Designobjekte. Die Exponate reichen von Campingzubehör aus der ehemaligen DDR über 3D-gedruckte Gartenstühle aus Recyclingkunststoff bis hin zu Parkmobiliar, das Social Distancing unterstützt. Insgesamt sieben Themenkomplexe gliedern die Ausstellung und verweisen auch auf verschiedene Sammlungsbereiche des Museums: „Draußen = Drinnen“, „Sitzen im Freien“, „Camping in der DDR“, „Urbane Mobilität“, „Park und Pandemie“, „Sport in der Natur“ und „Föhnhimmel“. </p><p>Ein Steg, der wie die gesamte Ausstellungsarchitektur aus recyceltem und wiederverwendbarem Material besteht, führt durch den Raum und ermöglicht Perspektiven auf die unterschiedlichen Themen und Zeiten. Die präsentierten Objekte machen deutlich, dass Design stets gesellschafts- und zeitgebunden ist. Zum Beispiel das Material Kunststoff: In den 1960er-Jahren scheinbar zukunftsweisend ist es heute ein kaum lösbares Umweltproblem. Aktuell stellen vor allem Fragen der Nachhaltigkeit Designerinnen und Designer vor große Herausforderungen. </p><p>Die Ausstellung lädt dazu ein, sich mit dem stets wandelbaren Verhältnis von Mensch und Natur, von privatem und öffentlichem Raum, von drinnen und draußen, aber auch mit unserer Verantwortung gegenüber „Ins Freie“ zu beschäftigen.</p><p><em><strong><a href="https://municharttogo.zikg.eu/items/show/239">Für mehr (einschließlich 10 Bilder) sehen Sie den Originalartikel</a></strong></em></p>]]></summary>
    <published>2025-05-06T10:28:26+02:00</published>
    <updated>2026-08-13T14:19:04+02:00</updated>
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      <name>Polina Gedova</name>
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