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  <title type="text">MunichArtToGo</title>
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    <title type="html"><![CDATA[Der Giesinger Bahnhof: Im Zug der Zeit]]></title>
    <summary type="html"><![CDATA[<p><strong><em>Am 10. Oktober 1898 wurde der Giesinger Bahnhof „auf der grünen Wiese“ an der Strecke vom Münchner Ostbahnhof nach Deisenhofen eröffnet. Der Bahnhof lag damals noch über einen Kilometer von Giesing entfernt. Seit Januar 1901 wird der Bahnhof als „München-Giesing“ bezeichnet.</em></strong></p><img src="https://municharttogo.zikg.eu/files/fullsize/d426b040e04774ff06f55e9ff9a8b661.jpg" alt="Bahnhofsgebäude von den Gleisen gesehen, 2008" /><br/><p>Dem Bau der Bahnstrecke und der Eröffnung des Bahnhofs 1898 waren seit 1886 Diskussionen zwischen den Gemeinden an der Strecke und der Generaldirektion der Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen vorausgegangen. Ein Argument der Befürworter des Bahnhofs in Giesing war, dass der Bahnhof mit drei täglichen Zügen nach Deisenhofen Ausgangspunkt für Ausflüge nach Bad Tölz und Holzkirchen sein könnte. In den Anfangsjahren des Bahnhofs wurde dieses Angebot allerdings nicht angenommen, da die Züge vom Ostbahnhof nach Deisenhofen 38 Minuten brauchten – länger als die Fahrt vom Hauptbahnhof ins Voralpenland, die zwar teurer, aber schneller war. Das verbesserte sich 1904, als die Geschwindigkeit der Züge auf 60 km/h erhöht wurde. So wurde der Giesinger Bahnhof zunächst zum Startpunkt für Ausflüge zum Pilzesammeln im Hofoldinger Forst, mit dem weiteren Streckenausbau dann auch für Bergsportler. Auf dem Bahnhofsgelände befand sich während des Zweiten Weltkriegs ein Außenlager des Konzentrationslagers Dachau. Rund 500 polnische, niederländische, ukrainische, jugoslawische, belgische und französische Zwangsarbeiterinnen, die bei der auf Kriegswirtschaft umgestellten Firma Agfa in Giesing Raketenbauteile und Zünder für Flakgranaten herstellen mussten, waren in dem noch nicht fertiggestellten Wohnkomplex an der heutigen Weißenseestraße 7–15 untergebracht. Im Zuge des Baus des S-Bahn-Netzes, das bis zu den Olympischen Sommerspielen in München 1972 fertiggestellt wurde, erhielt der Giesinger Bahnhof zudem einen S-Bahn-Anschluss. Das Bahnhofsgebäude steht seit 1985 unter Denkmalschutz. Seit 2004 beherbergt es das Stadtteil-Kulturzentrum Giesinger Bahnhof mit Veranstaltungsräumen, dem Archiv des Trägervereins Freunde Giesings und einer Gaststätte.</p><p><em><strong><a href="https://municharttogo.zikg.eu/items/show/346">Für mehr (einschließlich 3 Bilder) sehen Sie den Originalartikel</a></strong></em></p>]]></summary>
    <published>2026-06-17T09:36:39+02:00</published>
    <updated>2026-06-23T09:41:09+02:00</updated>
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      <name>Eva Blüml</name>
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    <title type="html"><![CDATA[Das Bahnbetriebswerk Thalkirchen: Zwischen Dampf und Strom]]></title>
    <summary type="html"><![CDATA[<p><strong><em>Das Betriebswerk Thalkirchen war lange Herzstück der Isartalbahn. Gegründet 1891, erlebte es den Übergang von Dampf- zu Elektroantrieb und ist als Bauensemble im ins 21. Jahrhundert weiterhin sichtbar und erzählt viel über die Geschichte der Münchner Lokalbahn.</em></strong></p><img src="https://municharttogo.zikg.eu/files/fullsize/2cb4ee127d357649015fc80f6b9bcc12.jpg" alt="Ehemalige vierständige Reparaturwerkstätte" /><br/><p>Das Betriebswerk entstand zur Eröffnung der Isartalbahn am 10. Juni 1891. Es lag zwischen den Haltestellen Thalkirchen und Maria‑Einsiedel und diente als Hauptwerkstätte der LAG (Lokalbahn AG). Anfangs standen dort sieben Dampflokomotiven. Ein fünfständiger Rundlokschuppen formte das Gelände. Am 15. Januar 1900 kamen die ersten Triebzüge in München zum Einsatz. Dafür baute man eine dreigleisige Triebwagenhalle und ein kleines E‑Werk zur Stromversorgung. Dampf‑ und Elektrofahrzeuge fuhren eine Zeit lang parallel. Das stellte Werkstatt und Personal vor neue Aufgaben. Ab 1. Januar 1952 wurde das Bw (Betriebswerk) Thalkirchen als Außenstelle dem Bw München Ost unterstellt. Vier Jahre später, 1956, wurde das Betriebswerk aufgehoben. Teile der Gleisanlagen blieben noch bis 1964 erhalten. Einige Gleise erinnern noch an die frühere Nutzung des Geländes. Zwischenzeitlich befand sich dort auch ein Spielplatz, der mittlerweile aber wieder abgebaut wurde. Einige Gebäude, etwa der Rundlokschuppen, das Kesselhaus und die Triebwagenhalle, überdauerten und stehen heute als Baudenkmäler in der Bayerischen Denkmalliste. Zwischen 2014 und 2015 wurden Teile des Geländes saniert und gewerblich genutzt. Heute erinnert die ehemalige Trasse mit Radweg und Parkflächen an die Zeit, als früher hier Züge das Isartal verbanden. Die Spuren sind sichtbar und so bleibt die Geschichte greifbar.</p><p><em><strong><a href="https://municharttogo.zikg.eu/items/show/323">Für mehr (einschließlich 5 Bilder) sehen Sie den Originalartikel</a></strong></em></p>]]></summary>
    <published>2026-03-18T10:00:54+01:00</published>
    <updated>2026-07-01T12:24:22+02:00</updated>
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      <name>Philip Nätscher</name>
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    <title type="html"><![CDATA[The Kabelsteg bridge: A Jugendstil bridge with a secret function]]></title>
    <summary type="html"><![CDATA[<p><strong><em>The Kabelsteg is an important protected monument today , but it was originally a by-product of the reconstruction work on the Muffatwerk power station in 1898. At first glance, it might seem like a simple pedestrian bridge, but its purpose extends beyond carrying people across the river.  Hidden beneath its slabs are cables that transmitted energy from the Muffatwerk power station across the Isar to the city center. The bridge itself served as a conduit for these cables. This electricity was essential for powering the street lamps and later also supplied energy for the city´s trams.</em></strong></p><img src="https://municharttogo.zikg.eu/files/fullsize/ed286bc3a7cf44339bf1e019ee11a64b.jpg" alt="The Kabelsteg bridge, 2007" /><br/><p>The construction of the 37.50-meter-long and 4-meter-wide two-basket-handle arch bridge, made of reinforced concrete, was based on a design by Adolf Schwiening and Aquilin Altmann from the City Planning Authority (Stadtbauamt). Originally, the bridge was clad with shell-bearing limestone, which was later removed during renovation work. The opening between the two arches reduces weight and improves flood resistance by allowing water to flow through. The construction was carried out by the Wayss & Freytag company, which was founded in 1875 by Conrad Freytag and later joined by Gustav Adolf Wayss. In 1884, Conrad Freytag acquired a patent for reinforced concrete developed by Joseph Monier (22.12.1880), marking the beginning of a new era for reinforced concrete in Germany. The company undertook numerous projects during this time and remains active today. Its work can be found all over the world, including the first skyscraper in Buenos Aires – Argentina (<i>Caja Internacional Mutua de Pensiones</i>), and the Imperial Hotel in Karlovy Vary. The Kabelsteg was the second reinforced concrete bridge built in Munich, following the Ludwig-Ferdinand-Brücke over the Nymphenburg Canal, which was the first.</p><p><em><strong><a href="https://municharttogo.zikg.eu/items/show/199">Für mehr (einschließlich 11 Bilder) sehen Sie den Originalartikel</a></strong></em></p>]]></summary>
    <published>2024-12-10T10:02:18+01:00</published>
    <updated>2026-07-01T16:05:03+02:00</updated>
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      <name>Annabel Cuenca</name>
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