{"id":63,"featured":0,"modified":"2023-11-30 15:36:11","latitude":48.15459250643641,"longitude":11.580941677093506,"title":"Das Pacelli Palais in der Georgenstraße 8","subtitle":" ","fullsize":"https://municharttogo.zikg.eu/files/fullsize/10d65974566cf9b0525e395dca790267.jpg","address":"Georgenstraße 8, 80799 München","zoom":16,"creator":["MunichArtToGo"],"description":"<p>Nach einem Entwurf des Architekten Josef Hölzle (unbekannt–1919) wurde auf den Grundstücken der Georgenstraße 8 und 10 von 1880 bis 1882 eine symmetrische Doppelhausvilla errichtet. Der heutige Stilkontrast zwischen den beiden Gebäudeteilen lässt sich mit späteren Umbauten erklären. Schon ab dem Jahr 1900 musste die Nummer 8 einem Neubau im neobarocken Stil weichen, der ebenfalls von Hölzle geplant wurde. Nummer 10 wurde ab 1902 aufwendig umgebaut und erhielt eine flächig verputzte, mit neoklassizistischen Dekorationselementen verzierte Fassade.</p>\n<p>Die Georgenstraße 8 wurde ab 1900 vom Maurermeister und Immobilienhändler Josef Weyrather und seiner Tochter bewohnt. Angeblich sollte das Haus Eugenio Pacelli, dem päpstlichen Nuntius in München von 1917–1925, angeboten werden, weshalb es heute auch unter dem Namen „Pacelli-Palais“ bekannt ist.</p>\n<p>1944–1945 wurde der hintere Teil des Gebäudes durch Bombentreffer schwer beschädigt. Im Zuge des Wiederaufbaus wurde in den 1960er Jahren im Norden ein Anbau mit Tiefgarage angefügt, wofür der Treppenturm, der ursprünglich an dieser Stelle stand, abgerissen werden musste.</p>","sponsor":null,"accessinfo":"","lede":null,"website":null,"related_resources":["Denis A. Chevalley und Timm Weski: Denkmäler in Bayern. Landeshauptstadt München Mitte, Band 1.2/1, München 2009, S. 258–261.","Heinrich Habel, Klaus Merten, Michael Petzet  und Siegfried von Quast: Münchener Fassaden. Bürgerhäuser des Historismus und des Jugendstils, München 1974, Nr. 128–130."],"factoids":[],"files":{"https://municharttogo.zikg.eu/files/fullsize/10d65974566cf9b0525e395dca790267.jpg":{"id":685,"mime-type":"image/jpeg","title":"Georgenstraße 8 (rechts) und 10 (links), 1971","description":"Der bauliche Kontrast zwischen der reichen, neobarocken Formensprache der Hausnummer 8 und der zurückhaltenden Fassade der Nummer 10 ist hier besonders gut erkennbar. | Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Photothek/Archiv, ZI-0993-06-00-440445 | Margrit Behrens","thumbnail":"https://municharttogo.zikg.eu/files/square_thumbnails/10d65974566cf9b0525e395dca790267.jpg"},"https://municharttogo.zikg.eu/files/fullsize/a55192b3679887ee2349b4f60ef0dc48.jpg":{"id":680,"mime-type":"image/jpeg","title":"Fassade der Georgenstraße 8","description":"Die zahlreichen Bauplastiken der Fassade stammen von Hans Schneider und vereinen Elemente des späten Historismus mit neobarocken Elementen. | Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Photothek/Archiv, ZI-0993-06-00-191064 | Siegfried von Quast","thumbnail":"https://municharttogo.zikg.eu/files/square_thumbnails/a55192b3679887ee2349b4f60ef0dc48.jpg"},"https://municharttogo.zikg.eu/files/fullsize/33883aa84b704f567c5013c87f35d852.jpg":{"id":681,"mime-type":"image/jpeg","title":"Eckansicht der Georgenstraße 8","description":"Im zweiten Weltkrieg wurde der hintere Teil des Gebäudes schwer beschädigt. Beim Wiederaufbau wurde statt des Treppenturms im Norden ein Anbau mit Tiefgarage angefügt. | Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Photothek/Archiv, ZI-0993-06-00-191065 | Siegfried von Quast","thumbnail":"https://municharttogo.zikg.eu/files/square_thumbnails/33883aa84b704f567c5013c87f35d852.jpg"},"https://municharttogo.zikg.eu/files/fullsize/46dbc7df16b181d0b67573efec535c7a.jpg":{"id":679,"mime-type":"image/jpeg","title":"Fenster der Georgenstraße 8","description":"Auf dem Fenstergiebel ruhen eine Frauen- und eine Männergestalt, die an Michelangelos Grabmäler für Lorenzo und Giuliano de’Medici in Florenz angelehnt sind. Bekrönt ist der Fenstergiebel mit einer Kartusche, die das Monogramm des Architekten und Bauherren Josef Hölzle trägt. | Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Photothek/Archiv, ZI-0993-06-00-191063 | Siegfried von Quast","thumbnail":"https://municharttogo.zikg.eu/files/square_thumbnails/46dbc7df16b181d0b67573efec535c7a.jpg"},"https://municharttogo.zikg.eu/files/fullsize/3d306e09c84878575f5bea0e9ddda8da.jpg":{"id":682,"mime-type":"image/jpeg","title":"Vorgezogener Giebel der Georgenstraße 8","description":"Auch zur Georgenstraße hin ist Hölzles Monogramm als Wappen unter dem Giebel angebracht. | Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Photothek / Archiv, ZI-0993-06-00-193504 | Siegfried von Quast","thumbnail":"https://municharttogo.zikg.eu/files/square_thumbnails/3d306e09c84878575f5bea0e9ddda8da.jpg"},"https://municharttogo.zikg.eu/files/fullsize/8c2ad1620c5d4bef750cb83c1bbf968b.jpg":{"id":683,"mime-type":"image/jpeg","title":"Georgenstraße 8, Souterrain","description":"Im Detail zeigen sich die reichhaltigen Zierelemente des Souterrains. | Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Photothek/ Archiv, ZI-0993-06-00-193727 | Siegfried von Quast","thumbnail":"https://municharttogo.zikg.eu/files/square_thumbnails/8c2ad1620c5d4bef750cb83c1bbf968b.jpg"},"https://municharttogo.zikg.eu/files/fullsize/4c8439c94bd9a525e48749cf7d11ce2b.jpg":{"id":684,"mime-type":"image/jpeg","title":"Georgenstraße 8","description":"Blick auf den Turm und das Fenster mit Hölzles Monogramm-Wappen. | Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Photothek/Archiv, ZI-0993-06-00-194052 | Siegfried von Quast","thumbnail":"https://municharttogo.zikg.eu/files/square_thumbnails/4c8439c94bd9a525e48749cf7d11ce2b.jpg"}}}