{"id":317,"featured":0,"modified":"2026-02-23 10:28:28","latitude":48.14535498075684,"longitude":11.587711572647095,"title":"Der Große Wasserfall im Englischen Garten","subtitle":"„Weit eher ein Werk der Natur, als der Kunst“","fullsize":"https://municharttogo.zikg.eu/files/fullsize/afe5bfef25aba8b220f25cab5f8ae17b.jpg","address":"80538 München","zoom":16,"creator":["Iris Lauterbach"],"description":"<p>An der Kreuzung des Eisbaches mit dem Schwabinger Bach befand sich zuvor ein Wehr, das Sckell durch diesen künstlichen Wasserfall ersetzte. Zu den künstlerischen Vorbildern der „Bilder der Natur“ in Landschaftsgärten gehörten Gemälde des 17. Jahrhunderts. Sckell berief sich etwa auf Gemälde des Holländers Jacob van Ruisdael, die dramatisch inszenierte wilde Wasserfälle zeigen. Laut Sckell bestand bei der Anlage eines künstlichen Wasserfalls die Kunst darin, einzelne Felsbrocken zunächst möglichst natürlich zu gruppieren und gar zu unvermittelte Übergänge durch eine ebenso natürlich wirkende Uferbepflanzung von „malerischem Werth“ zu kaschieren.</p>","sponsor":null,"accessinfo":"","lede":"Der Große Wasserfall – nicht zu verwechseln mit der Eisbachwelle! – gehört zu dem 1807 im sogenannten „Plan B“ vorgelegten Konzept des Hofgarten-Intendanten Friedrich Ludwig von Sckell (1750–1823, 1808 geadelt) für die Weiterentwicklung des Englischen Gartens.","website":null,"related_resources":["Friedrich Ludwig von Sckell: Beiträge zur bildenden Gartenkunst, München 1818, S. 165–174.","Adrian von Buttlar: Der Garten als Bild – das Bild des Gartens. Zum Englischen Garten in München, in: Armin Zweite u.a. (Hg.): Münchner Landschaftsmalerei 1800-1850, Ausst.-Kat. Städtische Galerie im Lenbachhaus München, München 1979, S. 160–172."],"factoids":[],"files":{"https://municharttogo.zikg.eu/files/fullsize/afe5bfef25aba8b220f25cab5f8ae17b.jpg":{"id":2574,"mime-type":"image/jpeg","title":"Der Wasserfall in Sckells Gartenbuch","description":"„Auch der Kunst bleibt keine andere Verfahrensweise übrig, als mit solchen losgerissenen Felsenstücken ihre Steinmassen und Wasserfälle zu formen. [...] Aber der Kunst stehen Mittel zu Gebothe, die diese so äußerst interessanten und beinahe unentbehrlichen Erscheinungen der Felsen in den natürlichen Gärten so zu rechtfertigen vermögen, daß ähnliche künstliche Steinmassen nach einem zweijährigen Zeitraum unter solchen täuschenden Formen erscheinen; daß man sie weit eher für ein Werk der Natur, als der Kunst zu halten Ursache haben wird.“ (Beiträge zur bildenden Gartenkunst, S. 166-167) | Friedrich Ludwig von Sckell: Beiträge zur bildenden Gartenkunst, München 1818, Taf. 2.","thumbnail":"https://municharttogo.zikg.eu/files/square_thumbnails/afe5bfef25aba8b220f25cab5f8ae17b.jpg"},"https://municharttogo.zikg.eu/files/fullsize/0286abb757f4ce86c9dfe76ec5ad4a0e.jpg":{"id":2575,"mime-type":"image/jpeg","title":"Der Wasserfall, Fotografie, 1885","description":"Der zunächst exponierte Wasserfall liegt seit langem im Baumschatten. Bänke laden dazu ein, die Kühle des Wassers und des Schattens zu genießen. | Stadtarchiv München, FS-NL-KV-0660","thumbnail":"https://municharttogo.zikg.eu/files/square_thumbnails/0286abb757f4ce86c9dfe76ec5ad4a0e.jpg"},"https://municharttogo.zikg.eu/files/fullsize/00de7ccc5daafd13fb706248505dbb9b.jpg":{"id":2576,"mime-type":"image/jpeg","title":"Der Wasserfall, Postkarte, 1913","description":"Stadtarchiv München, C1913364","thumbnail":"https://municharttogo.zikg.eu/files/square_thumbnails/00de7ccc5daafd13fb706248505dbb9b.jpg"}}}